Archiv für die Kategorie ‘Schicksalsschläge’
Vergangenheit
Es kann auch ein schönes Gefühl sein, wenn einen die Vergangenheit einholt.
Unerwartet und völlig überraschend – da, wo man es am wenigsten erwartet.
Oft ist die Vergangenheit schrecklich: Erinnerungen, die man am Liebsten vergessen würde, so, als wären sie niemals passiert.
Doch diesmal ist es anders, und ich muss zugeben, es gefällt mir.
Ich hab noch nie zuvor mit jemanden geredet, der die selben Jahre die selbe „Position“ wie ich hatte – den selben Blickwinkel.
Jahrelang im selben Raum und docht wusste ich nichts über ihn als seinen Namen.
Aber durch diese Gespräche scheint das, was passiert ist zwar schrecklich – aber nun gleichgültig.
Schließlich waren wir jung, waren Kinder.
Und es wird Zeit, das endlich einzusehen.
Vielleicht macht mir das Mut, endlich darüber zu lachen?
Sehnsuchtswiese
Friendship never ends.
You are the greatest and best friend I ever looked for.
Years passed by. People passed by.
But then I met you 2 years ago, and learned for the first time, what frindship can mean.
Due to our „big fight“ last year, we’ll, no we’re GOING to manage it.
For ever you ♥
Miss ya…
Denn das Schicksal lässt sich nicht lenken.
Ich bin kurz davor alles aufzugeben – sie aufzugeben.
Denn ich weiß, dass es längst nicht mehr so ist, wie früher.
Und dass es ein Mädchen gibt, die besser für sie geeignet ist als ich.
Die ihre Interessen teilt,
Die mit ihr gemeinsam sein kann.
Denn das kann ich schon lange nicht mehr.
Tränen, die kurz davor sind, sich von meinen Augen zu lösen.
Brennend heiß wie Feuer laufen sie nun über meine Wangen.
Das Schluchzen kann ich nun nicht mehr aufhalten.
Und dann kommen wieder diese Gedanken.
Oh nein, nicht diesmal.
Diesmal ist es mein Leben.
Diesmal werde ich mich nicht herunterziehen lassen.
Es ist mein Schicksal,
Und ich werde es akzeptieren.
Und es wird weitergehen, ich weiß es.
Auch ohne sie.
Und ohne das, was mir nun fehlt, von dem ich mich aber schon vor Jahren verabschiedet habe,
als mir bewusst wurde, dass ich mich nicht ewig daran klammern kann.
Doch wie soll es NUN weitergehen?
Ich bin ratlos, will nach Hilfe schreien,
Doch niemand scheint mich zu hören.
Es ist wie ein Teufelskreis,
Gleicht Apathie.
Hilflos.
Vergessen.
Leblos.
Doch ich kann nur tatenlos zusehen.
Denn das Schicksal lässt sich nicht lenken.
Jane Austen & an Kiko – DANKE
Es tut mir im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie selten ich in letzter Zeit schreibe.
Es ist schrecklich, dass ich nun meine Gedanken kaum mehr zu Papier bringe.
So, als wäre eine Gabe verloren gegangen, ein Stück von mir, als hätte ich mich selber verloren.
Ich bin glücklich, und das ist es, was mich abhält, zu schreiben.
Doch Menschen wie Jane Austen geben mir wieder Mut zu schreiben.
Sie ist ein Idol, ein Vorbild, eine Persönlichkeit, auf die man hinaufsehen muss.
Zitate von ihr, wie:
„Im Traum und in der Liebe gibt’s keine Unmöglichkeiten.“
„Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht
davon abhalten, alles andere zu genießen.“„Unsere Phantasie neigt recht gern zur Übertreibung, und dann sind wir durch die Wirklichkeit zu enttäuschen und lasten es anderen an, uns um unsere Erwartungen betrogen zu haben.“
Ich muss zugeben, ihre Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Es gebraucht scharfen Verstand, um den Kern ihrer Aussagen zu verstehen.
Ich habe mir vorgenommen, eines ihrer Werke zu lesen. Nachdem ich heute ein weiteres Mal sehr auf sie Aufmerksam wurde, indem ich den Film „Geliebte Jane“ sah, kann ich an kaum etwas andere denken als an sie.
Sprüche wie: „Gebunden an die Ketten des Schicksals“ gehen mir durch den Kopf.
Jane Austen blieb ihr Leben lang unverheiratet, löste ihre Verlobung mit Harris auf, und schrieb aus solch einer Leidenschaft wie niemand anderer – und das als Frau.
Auch, wenn sie vorerst unter einem Pseudonym schrieb, auch unter „by a Lady“, hatte sie Erfolg. Dass damals eine Frau mit Verstand als Ehefrau als skandalös galt, war zwar nichts Neues für mich, trotzdem war es abermals schockierend. Die Frau galt vom 15. – 18. Jahrhundert, in der Zeitspanne der Hexenverbrennungen als der Teufel wahrhaftig.
Dass vielen nicht klar ist, warum das damals passiert ist, finde ich schade.
Abergläubisch war man damals, aber es steckte viel mehr dahinter: die Frau verkörperte Verführung, und die Verführung wiederum war Werk des Teufels. Der Teufel erschien lediglich in Gestalt einer Frau, um schwach zu wirken, und dennoch hat der Teufel bzw. die Frau Macht über die Potenz des Mannes – ihr wichtigstes Gut.
Es war das einzige, vor dessen Verlust sie Angst hatten.
Ihre Potenz war alles, was sie hatten, das, was sie zum Mann machte. Eine Reihe von Grimoires hält das Fest – sie wurden als Mittel benützt, um diesen Glauben des Teufels in Frauengestalt zu verbreiten.
Ich will diese Tatsachen nun einfach hingestellt lassen, etwas zum denken gegeben.
Danke dass ihr meine Texte lest – und danke für jeden Klick, jeden Besucher pro Tag.
Danke vor allem an Kiko – ich weiß nicht wer oder was du bist, aber ich fühle mich so sehr geehrt, wenn ich Kommentare wie deine Lese, sodass schon fast eine Träne über meine Wange läuft…
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/06/03/ich-habs-satt/#comment-226
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/05/30/vorspielen/#comment-227
Sehnsuchtswiese
Ich hab’s satt.
Ich hab’s satt.
Satt, mich beeinflussen zu lassen, von anderen eingeredet zu bekommen, was ich zu tun und zu fühlen habe.
Muss man sich denn wirklich, für seine Gefühle rechtfertigen?
Es sind meine Gefühle, es ist mein Herz, meine Entscheidungen.
Die Wahrheit über meine Gefühle liegt tief verborgen, niemand kennt sie.
Ich fühle mich beeinflusst, beherrscht.
Vor allem erschreckt es mich, wie leicht beeinflussbar ich bin.
Und dass es möglich ist, sich selber etwas einzureden, oder von anderen einreden zu lassen.
Dass das keiner versteht, ist klar.
Ich erwarte es nicht.
Von niemandem.
Aber glaubt mir, wer versteht jemand anderen schon?
Ich könnte schreien vor Empörung, doch in dieser Welt ist das sinnlos.
Meine Stimme ist zu leise, niemand würde sie beachten.
Doch wenn ich eines daraus gelernt habe: niemals auf die anderen so stark hören.
Wie oft habe ich es selber gemacht?
Versucht, jemand anderen einzureden, er sei verliebt?
Unzählige Male.
Und es tut mir so Leid.
Denn nun habe ich gesehen, dass es so nicht geht.
Dass so nur alles gezwungen ist, und die Sache seinen Reiz verliert.
Sehnsuchtswiese
Sonnenschein
Licht, überall.
Es erhellt den Raum, es erhellt die Dunkelheit und die Traurigkeit.
Licht.
Überall.
Es schafft Glück, egal wie traurig man ist,
Egal wie wütend auf sich selber.
Egal wie wütend auf andere.
Licht lässt das schöne der Welt erscheinen,
ganz abhängig von Gewalt, Oberflächlichkeit und Kontrolle.
Wie viel würde ich nun darum geben, da draußen zu sein.
To Escape.
Just fly away.
Ja, ich wünsche es mir, mehr als alles andere.
Auch wenn die Tränen längst nicht getrocknet sind, habe ich das Gefühl, glücklich zu sein.
Doch die Wut auf mich selber, auf meine Törichtigkeit, dass Menschen Dinge akzeptieren können wie sie sind, dass man auch reden kann, und nicht nur schweigen, trübt dieses Glück.
Ich habe es gegblaubt. Stattdessen ist das einzige, was bleibt, die Worte. Die schrecklichen Worte, die aus Mündern kommen, die vollkommen unberechtigt sind.
Wut.
Auch mich.
Auf die Welt.
Wieso haben nur Märchen ein Happy End?
Sehnsuchtswiese
Verzweiflung…
Am liebsten würde ich jemanden um Rat fragen, doch ich kann nicht.
Ich kann und darf sie nicht fragen, es ist unmöglich.
Sie würde mir nicht helfen, denn es ist mein Problem und ich muss es lösen.
Das habe ich nun schon so oft gehört, dass ich anfange, diese Lüge der angeblichen Reife und Selbständigkeit
selber zu glauben, und all meine Sorgen und Probleme in mich hineinzufressen.
Verzweiflung
Nimm mir die Luft zum Atmen,
Nimm mir die Freude zum Lachen,
Nimm mir die Kraft zu Leben,
Nimm mir alles, was mich am Leben erhält,
Denn das Einzige, was ich brauche, bist du.
Ich vermisse dein Lächeln,
Vermisse deine Stimme,
Vermisse deine Worte,
Vermisse unsere kleinen Zankereien,
Vermisse deine wunderschönen Augen,
Vermisse deine Lippen, wie sie meine berühren,
Vermisse das Kribbeln in meinem Bauch, dass ich nur bei dir verspüre.
Träne für Träne, wie sie mein Kinn hinuntertropft,
Der Weg vor meinen Augen verschwimmt,
Ich kann nichts mehr sehen.
Ich stolpere,
Liege nur da.
Der Regen fällt auf mich herab,
Durchnässt meine Kleidung.
Ich zittere, doch es ist mir egal.
Vom Erwachsen werden
Ich hab eine alte Geschichte wieder herausgekramt. Es ist erstaunlich, wie sehr sich meine Schreibweise geändert hat – was ich damals als gut empfunden habe, ist heute nur das Geschreibe eines Unerfahrenen. Anfangs, als ich diesen Blog begann, war es noch ein wirklicher Blog – denn ein Blog ist ein Onlinetagebuch, sozusagen. Aber jetzt? Eher eine Bibliothek meiner Gedanken. Wenn ich alte Einträge wieder durchlese, kann ich mich fast an die damalige Situation erinnern, an meine Gefühle und Gedanken. Bald existiert sehnsuchtswiese ein Jahr. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Und was sich seitdem getan hat – in meinem Leben und in dem anderer. Ein Jahr kann so viel Ausmachen – das wird mir auch immer wieder klar, wenn ich mir die Klassenfotos ansehe. Die Zeit hat sie Erwachsener werden lassen – körperlich und seelisch. Wie mit einem Schlag wird einem klar, dass die Kindheit nun endgültig vorbei ist. Der Spaß des Risikos ist nun nervig und unerwünscht. Sinnlosen Spaß? So etwas kennen viele mittlerweile nicht mehr. Mir gehen die Kindereien ab. Auch die intellektuellen Gespräche nach Schlafenszeit. Aber auch die, von denen ich mich immer verstanden gefühlt habe, weil ich dachte, sie hätten noch ein Verständnis für Pubertäre, sind scheinbar erwachsen geworden. Doch ich nehme es ihnen nicht ab – dieses übertriebene „Vernünftig sein“. Sich einbilden, man würde total erwachsen denken, und alles richtiger sehen als die Jugendlichen unter-18-Jährigen. Es ist doch nur eine weiter Pubertäre Phase, in der alles, was jüngere tun, als Falsch angerechnet wird. Aus – fertig.
Sehnsuchtswiese
Endlich wieder glücklich
Was ich momentan in mir fühle, ist unbeschreiblich schön.
So glücklich, so verliebt, so neu. Verstanden und geliebt.
Doch irgendwie füllt mir das schreiben gerade nicht leicht. Ich musste mich heute erst überwinden, weil ich nciht wusste, wie ich das, was ich fühle, rüberbringen kann, ohne es abzuschwächen oder zu übertreiben.
Ich bin müde. Am Wochenende habe ich kaum geschlafen. 12 Stunden insgesamt. Irgendwann werde ichs wohl nachholen müssen.
Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis nächstes Wochenende..
Ja, ich weiß. Viele denken, dass wir uns nicht kennen. Klar, verständlich. Wir haben und nun knapp 3 mal gesehen. Und so schüchtern, wie ich bin, kann man sich den Rest ja denken.
Aber dann haben wir viel geschrieben. Und irgendwie … fing’s an.
Eine wundervolle Nacht…
Und jetzt? bin ich totaaaal happy ![]()
Thomas, ich liebe dich.
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben