Sehnsuchtswiese…

Oktober 1, 2010

Lüge

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen, Gedanken, Lebensgeschichte — Schlagworte: , , — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 7:45 nachmittags

In einer Welt zu leben, welche eine Lüge ist.
Eine einzige, riesengroße Lüge.
Zu bemerken, dass man bisher in einer Illusion gelebt hat.
Die man sich durch eine einzige Lüge aufgebaut hat.
Um schließlich zu realisieren, wie die Welt wirklich ist.
Wie die Menschen wirklich sind.
Als würde man aus einem schönen Traum auftauchen.
Schreien, weglaufen.
Unkontrollierbare Wut, die nun Besitz ergreift.
Unfassbar, was nun kommt.
Entkommen scheint unmöglich.
Die einzige Möglichkeit: sich anpassen.
Aber war nicht genau das diese Illusion?
Diese Illusion, der schöne Traum?
Das Aufwachen danach?
Der Schmerz dener, die anders sind,
wird wohl nie ganz verschwinden.
Es ist ihr Leben, ihr Schicksal.
Und ihre Strafe zugleich.

Sehnsuchtswiese

März 6, 2010

Liebe?

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 4:49 nachmittags

Liebe ist…

… so viel, was ich fühle

… und ich nicht aussprechen kann

… ein Gefühl, das zu viel Wert ist, um ausgesprochen zu werden

… wohl einfach unbeschreibbar

Und doch habe ich Angst, es auszusprechen.

Ob es möglich ist, in meinem Alter Liebe zu empfinden?

Und wenn, ist es Liebe was ich fühle, in dem Moment?
Ich denke, man muss es selber herausfinden.

Liebe definiere ich nicht mit Schmetterlinge im Bauch.

Liebe definiere ich auch nicht mit Küsse oder Sex.

Aber ich definiere Liebe mit dieser einen Verbindung, die man zu jener Person emfindet, und durch die diese beiden oberen Punkte verursacht werden.

Ob es so ist?

Ich will das es so ist, doch dieses überwältigende Gefühl droht, mich zu zerreissen.

Ich habe das Gefühl, zu explodieren, denn ich bin eingeschlossen, in mir selber.

Der Gedanke daran, es könne keinen Sinn haben, oder an das Ende, sind schrecklich.

Auch, dass die Zeit zu Zweit immer weniger wir.

Ist es ein Test, eine Aufgabe?

Doch eines frage ich mich auch: kann Liebe existieren, kann Liebe überstehen, trotz fehlender Momente zu zweit?

Kann Liebe dadurch schwinden, oder bleibt sie weiter bestehen?

Ich hoffe es, denn ich will um nichts auf der Welt das aufgeben, was ich habe.

Ich will, dass es sich steigert, dass es andauert, übersteht und fortdauert.

Vielleicht für immer.

Dezember 1, 2009

Was ist eigentlich Glück?

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 8:06 vormittags

Was macht Glück aus?
Wenn alles perfekt ist?
Sich frei fühlen?
Doch alles Helle hat auch seine Schattenseiten.
Wo Gut ist, ist auch Böse.
Kein Vorteil kann ohne Gegenteil existieren.
Und trotzdem erfüllt uns manchmal das Glück von Innen.
So unglaublich.
So überwältigend.
Oder ist Glück doch nur eine Illusion?
Ein Fehltritt, und das so unzerstörbar wirkende Glück zerbricht.

 

Viele Fragen.

Keine Antworten.
Nur das Gefühl, die Tatsachen dem belassen, wie sie sind.

Nicht zu hinterfragen.

Und das Glück einfach zuzulassen.

November 5, 2009

Weil wir doch alle gleich sind…

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 1:42 nachmittags

Was gibt euch das Recht so über ihn zu denken?
Natürlich – Gedanken sind frei. Doch ohne jemanden zu kennen darf man nicht urteilen.
Ist er nicht ein Mensch? Wie wir alle?
“Aber er ist anders” – Anders was heißt schon anders? Sind wir nicht alle anders?
Wenn nun alle anderen genau DICH anders finden würden und es für dich einfach unergründlich scheint und mit
dir umgehen würden wie du mit ihm – wäre es dann gerecht ?
IST es gerecht , jemanden der gleich aufgewachsen ist wie wir alle , die selbe Sprache spricht und die selbe luft atmet,
so zu behandeln wie ihr ihn?
Denkt doch nach , ein einziges Mal!
Jeder Mensch hat die selben Rechte – und jeder Mensch das Recht, akzeptiert zu werden…

Oktober 8, 2009

Vor lauter Sterne den Himmel nicht sehen

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 4:58 nachmittags

Die Worte, die aus meinem Mund kommen sind gefühlslos und leer.
Sie sind so leise, dass sie niemand zu hören vermag.
Sie sind wie vom Winde verweht.
Sie verschwinden, sobald ich sie ausgesprochen habe.
Ihr Wert ist geschwunden,
Denn alles, was ich sage, hört man doch überall.

Genau so fühle ich mich gerade.
Ich schreibe, weil ich so meine Gefühle ausdrücken kann.
Ich so meine Gefühle und Erlebnisse besser verarbeiten kann.
Mein Wunsch, mit meinen Texten und Worten etwas zu erreichen, ist eher eine Hoffnung.
Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.
Doch im Moment habe ich das Gefühl, in einer Masse zu stehen, in der jeder denkt,
etwas Besonderes zu sein – oder es ist.
Menschen, mit mehr Durchsetzungskraft, als ich.
Menschen, hinter denen ich, und meine Texte und Worte vollkommen verschwinden.
Es erscheint mir sinnlos, noch zu Schreiben – denn da ist immer jemand, der besser ist.
Sieh doch in die Welt hinaus!
Sieh dir die Musikwelt an: David Bowie – ein einziger Star seiner Epoche.
Er war einfach wow, jeder hörte seine atemberaubende Musik.
Er war außergewöhnlich, einzigartig.
Nun sieh dir die Musikwelt von heute an: tausende Bands, sie reichen von den Backstreet Boys über
U2, Us5, Tokio Hotel, die Toten Hosen, All-American Rejects, Mando Diao, Sportfreunde Stiller und viel mehr.
So viele Bands, so viele Songs, so viele Ideen – etwas Neues zu erfinden, ist schwer.
Es ist so, als würde man vor lauter Licht und Sterne den Himmel nicht mehr sehen.

Es ist schrecklich, in so einer Welt zu leben.
Außergewöhnlich ist schon fast jeder – es ist schon fast normal, außergewöhnlich zu sein.
Und doch sind alle verschieden.
Auf ihre eigene Art normal außergewöhnlich.

Doch wo bleibt der reiz?
Müssen wir erst normal werden, oder erst große Taten begehen, um aufzufallen?
Oder wäre es besser, in der Menge zu verschwinden, mitzulaufen, sich die Meinungen der anderen aufzudrücken und sich vorzumachen, es wären die eigenen?

Ich habe keine Ahnung.
Doch wer hat schon wirklich eine Ahnung vom Leben, und wie man sich am Besten behauptet?

Juli 24, 2009

Ach

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen, Gedanken, Lebensgeschichte — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 7:33 nachmittags

Ach, wie ich es hasse. Ich weiß, das Wort hassen wird überbewertet, denn was bedeutet schon wirklicher Hass. Doch nun rede ich von dem Hassen, das Nicht-ausstehen-können.
Und da gibt es einiges.

Zum einen wären da Menschen, die versuchen, mich zu belehren, mir die Realität zeigen wollen und mir einreden wollen, wie ich mich darin zu verhalten habe.

Als hätte ich keine Augen, um zu sehen, wie es da draußen aussieht.

Als hätte ich keinen Kopf, um zu begreifen, was da draußen vor sich geht.

Denn das habe ich – ich kenne die Welt – nicht alles, aber genug um zu behaupten ich kenne sie. Das was ich wissen muss, weiß ich. Der Rest – warum sollte ich es wissen? Nur um meinen Kopf unnötig zu beschweren?

Ach…

Juli 5, 2009

Jane Austen & an Kiko – DANKE

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen, Gedanken, Lebensgeschichte, Schicksalsschläge — Schlagworte: , , , , , , , , , — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 10:04 nachmittags

Es tut mir im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie selten ich in letzter Zeit schreibe.
Es ist schrecklich, dass ich nun meine Gedanken kaum mehr zu Papier bringe.
So, als wäre eine Gabe verloren gegangen, ein Stück von mir, als hätte ich mich selber verloren.
Ich bin glücklich, und das ist es, was mich abhält, zu schreiben.
Doch Menschen wie Jane Austen geben mir wieder Mut zu schreiben.
Sie ist ein Idol, ein Vorbild, eine Persönlichkeit, auf die man hinaufsehen muss.

Zitate von ihr, wie:

„Im Traum und in der Liebe gibt’s keine Unmöglichkeiten.“

Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht
davon abhalten, alles andere zu genießen.“

Unsere Phantasie neigt recht gern zur Übertreibung, und dann sind wir durch die Wirklichkeit zu enttäuschen und lasten es anderen an, uns um unsere Erwartungen betrogen zu haben.“

Ich muss zugeben, ihre Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Es gebraucht scharfen Verstand, um den Kern ihrer Aussagen zu verstehen.
Ich habe mir vorgenommen, eines ihrer Werke zu lesen. Nachdem ich heute ein weiteres Mal sehr auf sie Aufmerksam wurde, indem ich den Film „Geliebte Jane“ sah, kann ich an kaum etwas andere denken als an sie.
Sprüche wie: „Gebunden an die Ketten des Schicksals“ gehen mir durch den Kopf.
Jane Austen blieb ihr Leben lang unverheiratet, löste ihre Verlobung mit Harris auf, und schrieb aus solch einer Leidenschaft wie niemand anderer – und das als Frau.
Auch, wenn sie vorerst unter einem Pseudonym schrieb, auch unter „by a Lady“, hatte sie Erfolg. Dass damals eine Frau mit Verstand als Ehefrau als skandalös galt, war zwar nichts Neues für mich, trotzdem war es abermals schockierend. Die Frau galt vom 15. – 18. Jahrhundert, in der Zeitspanne der Hexenverbrennungen als der Teufel wahrhaftig.
Dass vielen nicht klar ist, warum das damals passiert ist, finde ich schade.
Abergläubisch war man damals, aber es steckte viel mehr dahinter: die Frau verkörperte Verführung, und die Verführung wiederum war Werk des Teufels. Der Teufel erschien lediglich in Gestalt einer Frau, um schwach zu wirken, und dennoch hat der Teufel bzw. die Frau Macht über die Potenz des Mannes – ihr wichtigstes Gut.
Es war das einzige, vor dessen Verlust sie Angst hatten.
Ihre Potenz war alles, was sie hatten, das, was sie zum Mann machte. Eine Reihe von Grimoires hält das Fest – sie wurden als Mittel benützt, um diesen Glauben des Teufels in Frauengestalt zu verbreiten.

Ich will diese Tatsachen nun einfach hingestellt lassen, etwas zum denken gegeben.

Danke dass ihr meine Texte lest – und danke für jeden Klick, jeden Besucher pro Tag.

Danke vor allem an Kiko – ich weiß nicht wer oder was du bist, aber ich fühle mich so sehr geehrt, wenn ich Kommentare wie deine Lese, sodass schon fast eine Träne über meine Wange läuft…

http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/06/03/ich-habs-satt/#comment-226

http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/05/30/vorspielen/#comment-227

Sehnsuchtswiese

Juni 3, 2009

Ich hab’s satt.

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen, Lebensgeschichte, Schicksalsschläge — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 6:58 nachmittags

Ich hab’s satt.
Satt, mich beeinflussen zu lassen, von anderen eingeredet zu bekommen, was ich zu tun und zu fühlen habe.
Muss man sich denn wirklich, für seine Gefühle rechtfertigen?
Es sind meine Gefühle, es ist mein Herz, meine Entscheidungen.
Die Wahrheit über meine Gefühle liegt tief verborgen, niemand kennt sie.
Ich fühle mich beeinflusst, beherrscht.
Vor allem erschreckt es mich, wie leicht beeinflussbar ich bin.
Und dass es möglich ist, sich selber etwas einzureden, oder von anderen einreden zu lassen.
Dass das keiner versteht, ist klar.
Ich erwarte es nicht.
Von niemandem.
Aber glaubt mir, wer versteht jemand anderen schon?
Ich könnte schreien vor Empörung, doch in dieser Welt ist das sinnlos.
Meine Stimme ist zu leise, niemand würde sie beachten.

Doch wenn ich eines daraus gelernt habe: niemals auf die anderen so stark hören.
Wie oft habe ich es selber gemacht?
Versucht, jemand anderen einzureden, er sei verliebt?
Unzählige Male.
Und es tut mir so Leid.
Denn nun habe ich gesehen, dass es so nicht geht.
Dass so nur alles gezwungen ist, und die Sache seinen Reiz verliert.

Sehnsuchtswiese

Juni 1, 2009

Antwort für Dodo

Einsortiert unter: Dinge, die Gesagt werden müssen — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 7:53 nachmittags

Ich will nun speziell für Dodo antworten, der zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen hat.
Eigentlich weiß ich gar nicht genau, was ich darauf sagen soll, ich empfinde es nur als wichtig, irgendwie darauf zu antworten.
Wie ich deinem Kommentar entnehmen kann, ist jemand gestorben, den du geliebt hast. Das ist schrecklich, ich kann’s verstehen, wenn einem die geliebte Person plötzlich aus dem Leben gerissen wird, fragt man sich lange nur “Warum ICH?”, genau wie du es nun tust.
Aber ehrlich: es gibt keine Antwort auf diese Frage.
Vielleicht war es Schicksal.
Vielleicht will die Gott auf eine Probe stellen.
Vielleicht, Vielleicht.
Aber eine wirklich Antwort ist das nicht – du musst sie für dich selber finden.
Denn nun bist du an der Reihe, dich mit der jetztigen Situation zurecht finden, wieder anzufangen, das zu schätzen, was dir geblieben ist, auch wenn dir das nun schlichtweg unmöglich scheint.
Einen Versucht ist es wert, nicht?
Es ist dein Leben, du lebst es.
Du existierst durch dich selber.
Und nicht durch andere.

Ich wünsche dir viel Glück & Freude trotz des tragischen Ereignis in deinem Leben.
Deine Sehnsuchtswiese

Mai 25, 2009

Wegwerf-Romane

Einsortiert unter: Aktuelles, Buchtips, Dinge, die Gesagt werden müssen — Schlagworte: , , , , — Leonie Smith / Sehnsuchtswiese @ 6:21 nachmittags

Oft stelle ich mir die Frage: was macht richtig gute Texte eigentlich aus?
Das, was sie vermitteln?
Die Schreibweise?
Ich habe schon viel gelesen, doch vieles bezeichne ich einfach nur als Wegwerfroman.
Trotz, dass der Inhalt vielleicht sinnvoll ist, und die Story die übermittelt wurde, gute Ansätze hat und interessant ist.
Doch umhaun tun mich diese Romane nicht – trotz einer guten Story.
Wenn man eine Geschichte schreiben will, nützt das alleine nichts, wenn man nicht die richtigen Worte verwendet,
um diese Geschichte gut rüber zubringen – so, dass sie erfasst, mitreißt und Gefühle vermittelt, die zum mitfiebern
einladen.
Ich finde es schade, wenn ich den Klapptext eines Buches lese, ihn und die Story als gut empfinde, das Buch kaufe, es aber nach wenigen seiten
enttäuscht zuklappe, da der Schreibstil einfach totaler Schrott ist.
Die Zeiten von einzelnen Talenten wie Shakespeare oder Goethe ist vorbei – die heutige Menschheit legt keinen Wert auf Schreibstil und Richtlinien, die eigentlich
einen richtig guten Roman ausmachen.
Es tut mir ehrlich im Herzen weh, wenn ich Romanschrott in die Hände bekomme.
Immer mehr dieser Art wird veröffentlicht, und dann werden Bücher wie Twilight zu Bestsellern, die keinerlei guten Schreibstil aufweisen…

Sehnsuchtswiese

Ältere Artikel »

Theme: Silver is the New Black. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.