Archiv für die Kategorie ‘Dinge, die Gesagt werden müssen’
Weil wir doch alle gleich sind…
Was gibt euch das Recht so über ihn zu denken?
Natürlich – Gedanken sind frei. Doch ohne jemanden zu kennen darf man nicht urteilen.
Ist er nicht ein Mensch? Wie wir alle?
„Aber er ist anders“ – Anders was heißt schon anders? Sind wir nicht alle anders?
Wenn nun alle anderen genau DICH anders finden würden und es für dich einfach unergründlich scheint und mit
dir umgehen würden wie du mit ihm – wäre es dann gerecht ?
IST es gerecht , jemanden der gleich aufgewachsen ist wie wir alle , die selbe Sprache spricht und die selbe luft atmet,
so zu behandeln wie ihr ihn?
Denkt doch nach , ein einziges Mal!
Jeder Mensch hat die selben Rechte – und jeder Mensch das Recht, akzeptiert zu werden…
Vor lauter Sterne den Himmel nicht sehen
Die Worte, die aus meinem Mund kommen sind gefühlslos und leer.
Sie sind so leise, dass sie niemand zu hören vermag.
Sie sind wie vom Winde verweht.
Sie verschwinden, sobald ich sie ausgesprochen habe.
Ihr Wert ist geschwunden,
Denn alles, was ich sage, hört man doch überall.
Genau so fühle ich mich gerade.
Ich schreibe, weil ich so meine Gefühle ausdrücken kann.
Ich so meine Gefühle und Erlebnisse besser verarbeiten kann.
Mein Wunsch, mit meinen Texten und Worten etwas zu erreichen, ist eher eine Hoffnung.
Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.
Doch im Moment habe ich das Gefühl, in einer Masse zu stehen, in der jeder denkt,
etwas Besonderes zu sein – oder es ist.
Menschen, mit mehr Durchsetzungskraft, als ich.
Menschen, hinter denen ich, und meine Texte und Worte vollkommen verschwinden.
Es erscheint mir sinnlos, noch zu Schreiben – denn da ist immer jemand, der besser ist.
Sieh doch in die Welt hinaus!
Sieh dir die Musikwelt an: David Bowie – ein einziger Star seiner Epoche.
Er war einfach wow, jeder hörte seine atemberaubende Musik.
Er war außergewöhnlich, einzigartig.
Nun sieh dir die Musikwelt von heute an: tausende Bands, sie reichen von den Backstreet Boys über
U2, Us5, Tokio Hotel, die Toten Hosen, All-American Rejects, Mando Diao, Sportfreunde Stiller und viel mehr.
So viele Bands, so viele Songs, so viele Ideen – etwas Neues zu erfinden, ist schwer.
Es ist so, als würde man vor lauter Licht und Sterne den Himmel nicht mehr sehen.
Es ist schrecklich, in so einer Welt zu leben.
Außergewöhnlich ist schon fast jeder – es ist schon fast normal, außergewöhnlich zu sein.
Und doch sind alle verschieden.
Auf ihre eigene Art normal außergewöhnlich.
Doch wo bleibt der reiz?
Müssen wir erst normal werden, oder erst große Taten begehen, um aufzufallen?
Oder wäre es besser, in der Menge zu verschwinden, mitzulaufen, sich die Meinungen der anderen aufzudrücken und sich vorzumachen, es wären die eigenen?
Ich habe keine Ahnung.
Doch wer hat schon wirklich eine Ahnung vom Leben, und wie man sich am Besten behauptet?
Ach
Ach, wie ich es hasse. Ich weiß, das Wort hassen wird überbewertet, denn was bedeutet schon wirklicher Hass. Doch nun rede ich von dem Hassen, das Nicht-ausstehen-können.
Und da gibt es einiges.
Zum einen wären da Menschen, die versuchen, mich zu belehren, mir die Realität zeigen wollen und mir einreden wollen, wie ich mich darin zu verhalten habe.
Als hätte ich keine Augen, um zu sehen, wie es da draußen aussieht.
Als hätte ich keinen Kopf, um zu begreifen, was da draußen vor sich geht.
Denn das habe ich – ich kenne die Welt – nicht alles, aber genug um zu behaupten ich kenne sie. Das was ich wissen muss, weiß ich. Der Rest – warum sollte ich es wissen? Nur um meinen Kopf unnötig zu beschweren?
Ach…
Jane Austen & an Kiko – DANKE
Es tut mir im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie selten ich in letzter Zeit schreibe.
Es ist schrecklich, dass ich nun meine Gedanken kaum mehr zu Papier bringe.
So, als wäre eine Gabe verloren gegangen, ein Stück von mir, als hätte ich mich selber verloren.
Ich bin glücklich, und das ist es, was mich abhält, zu schreiben.
Doch Menschen wie Jane Austen geben mir wieder Mut zu schreiben.
Sie ist ein Idol, ein Vorbild, eine Persönlichkeit, auf die man hinaufsehen muss.
Zitate von ihr, wie:
„Im Traum und in der Liebe gibt’s keine Unmöglichkeiten.“
„Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht
davon abhalten, alles andere zu genießen.“„Unsere Phantasie neigt recht gern zur Übertreibung, und dann sind wir durch die Wirklichkeit zu enttäuschen und lasten es anderen an, uns um unsere Erwartungen betrogen zu haben.“
Ich muss zugeben, ihre Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Es gebraucht scharfen Verstand, um den Kern ihrer Aussagen zu verstehen.
Ich habe mir vorgenommen, eines ihrer Werke zu lesen. Nachdem ich heute ein weiteres Mal sehr auf sie Aufmerksam wurde, indem ich den Film „Geliebte Jane“ sah, kann ich an kaum etwas andere denken als an sie.
Sprüche wie: „Gebunden an die Ketten des Schicksals“ gehen mir durch den Kopf.
Jane Austen blieb ihr Leben lang unverheiratet, löste ihre Verlobung mit Harris auf, und schrieb aus solch einer Leidenschaft wie niemand anderer – und das als Frau.
Auch, wenn sie vorerst unter einem Pseudonym schrieb, auch unter „by a Lady“, hatte sie Erfolg. Dass damals eine Frau mit Verstand als Ehefrau als skandalös galt, war zwar nichts Neues für mich, trotzdem war es abermals schockierend. Die Frau galt vom 15. – 18. Jahrhundert, in der Zeitspanne der Hexenverbrennungen als der Teufel wahrhaftig.
Dass vielen nicht klar ist, warum das damals passiert ist, finde ich schade.
Abergläubisch war man damals, aber es steckte viel mehr dahinter: die Frau verkörperte Verführung, und die Verführung wiederum war Werk des Teufels. Der Teufel erschien lediglich in Gestalt einer Frau, um schwach zu wirken, und dennoch hat der Teufel bzw. die Frau Macht über die Potenz des Mannes – ihr wichtigstes Gut.
Es war das einzige, vor dessen Verlust sie Angst hatten.
Ihre Potenz war alles, was sie hatten, das, was sie zum Mann machte. Eine Reihe von Grimoires hält das Fest – sie wurden als Mittel benützt, um diesen Glauben des Teufels in Frauengestalt zu verbreiten.
Ich will diese Tatsachen nun einfach hingestellt lassen, etwas zum denken gegeben.
Danke dass ihr meine Texte lest – und danke für jeden Klick, jeden Besucher pro Tag.
Danke vor allem an Kiko – ich weiß nicht wer oder was du bist, aber ich fühle mich so sehr geehrt, wenn ich Kommentare wie deine Lese, sodass schon fast eine Träne über meine Wange läuft…
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/06/03/ich-habs-satt/#comment-226
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/05/30/vorspielen/#comment-227
Sehnsuchtswiese
Ich hab’s satt.
Ich hab’s satt.
Satt, mich beeinflussen zu lassen, von anderen eingeredet zu bekommen, was ich zu tun und zu fühlen habe.
Muss man sich denn wirklich, für seine Gefühle rechtfertigen?
Es sind meine Gefühle, es ist mein Herz, meine Entscheidungen.
Die Wahrheit über meine Gefühle liegt tief verborgen, niemand kennt sie.
Ich fühle mich beeinflusst, beherrscht.
Vor allem erschreckt es mich, wie leicht beeinflussbar ich bin.
Und dass es möglich ist, sich selber etwas einzureden, oder von anderen einreden zu lassen.
Dass das keiner versteht, ist klar.
Ich erwarte es nicht.
Von niemandem.
Aber glaubt mir, wer versteht jemand anderen schon?
Ich könnte schreien vor Empörung, doch in dieser Welt ist das sinnlos.
Meine Stimme ist zu leise, niemand würde sie beachten.
Doch wenn ich eines daraus gelernt habe: niemals auf die anderen so stark hören.
Wie oft habe ich es selber gemacht?
Versucht, jemand anderen einzureden, er sei verliebt?
Unzählige Male.
Und es tut mir so Leid.
Denn nun habe ich gesehen, dass es so nicht geht.
Dass so nur alles gezwungen ist, und die Sache seinen Reiz verliert.
Sehnsuchtswiese
Antwort für Dodo
Ich will nun speziell für Dodo antworten, der zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen hat.
Eigentlich weiß ich gar nicht genau, was ich darauf sagen soll, ich empfinde es nur als wichtig, irgendwie darauf zu antworten.
Wie ich deinem Kommentar entnehmen kann, ist jemand gestorben, den du geliebt hast. Das ist schrecklich, ich kann’s verstehen, wenn einem die geliebte Person plötzlich aus dem Leben gerissen wird, fragt man sich lange nur „Warum ICH?“, genau wie du es nun tust.
Aber ehrlich: es gibt keine Antwort auf diese Frage.
Vielleicht war es Schicksal.
Vielleicht will die Gott auf eine Probe stellen.
Vielleicht, Vielleicht.
Aber eine wirklich Antwort ist das nicht – du musst sie für dich selber finden.
Denn nun bist du an der Reihe, dich mit der jetztigen Situation zurecht finden, wieder anzufangen, das zu schätzen, was dir geblieben ist, auch wenn dir das nun schlichtweg unmöglich scheint.
Einen Versucht ist es wert, nicht?
Es ist dein Leben, du lebst es.
Du existierst durch dich selber.
Und nicht durch andere.
Ich wünsche dir viel Glück & Freude trotz des tragischen Ereignis in deinem Leben.
Deine Sehnsuchtswiese
Wegwerf-Romane
Oft stelle ich mir die Frage: was macht richtig gute Texte eigentlich aus?
Das, was sie vermitteln?
Die Schreibweise?
Ich habe schon viel gelesen, doch vieles bezeichne ich einfach nur als Wegwerfroman.
Trotz, dass der Inhalt vielleicht sinnvoll ist, und die Story die übermittelt wurde, gute Ansätze hat und interessant ist.
Doch umhaun tun mich diese Romane nicht – trotz einer guten Story.
Wenn man eine Geschichte schreiben will, nützt das alleine nichts, wenn man nicht die richtigen Worte verwendet,
um diese Geschichte gut rüber zubringen – so, dass sie erfasst, mitreißt und Gefühle vermittelt, die zum mitfiebern
einladen.
Ich finde es schade, wenn ich den Klapptext eines Buches lese, ihn und die Story als gut empfinde, das Buch kaufe, es aber nach wenigen seiten
enttäuscht zuklappe, da der Schreibstil einfach totaler Schrott ist.
Die Zeiten von einzelnen Talenten wie Shakespeare oder Goethe ist vorbei – die heutige Menschheit legt keinen Wert auf Schreibstil und Richtlinien, die eigentlich
einen richtig guten Roman ausmachen.
Es tut mir ehrlich im Herzen weh, wenn ich Romanschrott in die Hände bekomme.
Immer mehr dieser Art wird veröffentlicht, und dann werden Bücher wie Twilight zu Bestsellern, die keinerlei guten Schreibstil aufweisen…
Sehnsuchtswiese
Das Gefühl, verstanden zu werden.
Manchmal wünsche sich jemanden zum Reden.
Ich weiß genau, mit wem.
Bei ihm fühle ich mich verstanden, egal wie viele Meinungsverschiedenheiten
wir auch haben.
Ich habe das Gefühl, er kennt mich besser, als ich mich selber.
Kann mir etwas über mich erzählen, das mir selber neu ist – denn ich habe es noch nie realisiert.
Ich mag dieses Gefühl.
Es ist so schön, verstanden zu werden.
Danke.
Für unser RECHT!
Leserbrief in den OÖN:
Die Jugenldichen interessiren sich nicht für Politik, aber wenn es um die Streichung von autonomen Tage geht sind sie sofort am Demonstrieren.
Frau [Name nicht genannt]: Hiebei geht es nicht um das Interesse an der Politik, sondern um unsere Bildung. Wenn und nun jemand unsere Freizeit nehmen will, bäumen wir uns dagegen auf – was klar ist. Würden sie doch auch tun, wenn es ab sofort keine Bügeleisen mehr geben soll, sie sich jedoch nicht für die Technik dahinter interessieren.
Nebenbei ging es nicht nur um die freien Tage, sondern viel eher um unser Recht und um die Bildungsmilliarde. (Und um VIEL mehr!)
Darum, mehr mitbestimmen zu dürfen.
Denn schließlich geht es um uns als Schüler, und nicht um uns als Politik-Interessierte.
Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, und darf uns nicht angerechnet werden.
Unser Recht: wir sind genauso Menschen wie alle anderen. Nur Schüler. Eben pubertierende „Kinder“, die nicht ernst genommen werden. Aber dürfen unsere Rechte deshalb mit Füßen getreten werden? Darf mit uns getan werden, was man will?
An uns sollte nicht gespart werden. Spart lieber an Linz09. Denn die Besucher von Linz werden später nicht in Österreich wählen – das tun WIR. Wir Schüler!
Wir Schüler haben nicht das Recht zu streiken – eine Frechheit in meinen Augen. Eben nur eine Vorsichtsmaßnahme, um mit uns Schülern zur Zeit von Krisen tun zu können, was man will, ohne dass wir uns dagegen aufbäumen.
Dieser Streik heute war nicht der letzte.
Und eines steht fest: Schülerstreik 2009 wird in die Geschichte eingehen. Bilder von Massen, die man nicht vergisst.
Streik! – Teil 2
Freitag rückt immer näher.
Morgen, erste Stunde wird beschlossen, wer zum Streik fährt.
Doch wirklich Sinn hat es, wenn wirklich alle fahren. Auch die, die Schularbeiten haben. Denn nur dann setzen wir ein Zeichen. Unsere Klasse hat am Freitag Internatskochen. Wie blöd, wenn mittags kein Menü am Start steht
Was ich zugegebenerweise erst heute erfahren habe, ist, dass unsere Maturavorbereitungszeit gestrichen wird – das geht einfach nicht. Zeit, in der sich der Lehrer nur um uns kümmert, uns unsere Schwächen sagt, uns hilft.
Ehrlich: wir lassen uns das nicht gefallen. Dass an uns Schülern gespart wird, ist eine Frechheit. Wir sind die Zukunft von morgen.
Heute haben wir erfahren, dass wir NICHT das Recht haben, zu streiken, da wir ja Schüler sind. Tyah, so lässt sich doch alles mit uns machen.
Ebenfalls spricht sich gerade rum, dass es von Anfang an klar war, dass alles auf uns Schüler zukommt. Von Anfang an wusste Frau Schmied, dass die sie diese 2 Stunden bei den Lehrern nicht durchbekommen wird.
Es war klar, dass wir Schüler darunter leiden. Wehrlos als Mehrheit. Als Zukunft unseres Landes.
Als Menschen mit Rechten.
Ein letztes mal: Ist euch eure Bildung was wert?
Dann kommt am Freitag, dem 24.04.09 um 11:00 zum Schillerpark Linz!
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