Diese ganze Sache scheint aus den Fugen zu geraten.
Seitdem wir Abstand genommen haben, nähern wir uns langsam wieder an.
Es hat funktioniert, jedenfalls dachte ich das.
Aber ich hatte mich getäuscht. Ein Schritt zu nahe daran ist wie ein Schritt zu nahe am Feuer: Es brennt. Und es sticht. Jedes Wort, wie ein Messer im Bauch. Jede Mimik, jeder Laut.
Zu nahe – es ist nicht gut.
Es tut mir sehr leid, dass es nicht funktioniert, wie es funktionieren könnte. Denn es funktioniert überhaupt nicht.
Zwar muss ich zugeben, dass es eine interessante Erfahrung ist. Eine intensive Freundschaft, die an den Gegensätzen und Gleichheiten zerbrochen ist, wieder zu einer Bekanntschaft aufzubauen, stellt sich als sehr schwierig heraus.
Nicht zu nahe, das könnte weh tun.
Doch zu fern ist auch nicht gut.
Es ist nicht leicht, den richtigen Abstand zu finden. Nicht unter Umständen wie diesen.
Ausgelacht werden. Auch, wenn es möglicherweise nicht so gemeint war, wie ich gedacht, tut es verdammt noch mal so weh. Ich gebe es offen zu – etwas, das man tun sollte. Vielleicht kann man so alles besser verkraften?
Es ist nichts Schlechtes daran, mit jemanden über Probleme und Freuden zu reden.
Doch auf Ablehnung zu stoßen, ist die größte Enttäuschung einer Freundschaft.
Januar 31, 2011
1 Kommentar »
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“Doch auf Ablehnung zu stoßen, ist die größte Enttäuschung einer Freundschaft.”
Ja verdammt, ist es :I
Kommentar von Meliz Catrall — Februar 3, 2011 @ 5:35 pm