Jane Austen & an Kiko – DANKE
Es tut mir im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie selten ich in letzter Zeit schreibe.
Es ist schrecklich, dass ich nun meine Gedanken kaum mehr zu Papier bringe.
So, als wäre eine Gabe verloren gegangen, ein Stück von mir, als hätte ich mich selber verloren.
Ich bin glücklich, und das ist es, was mich abhält, zu schreiben.
Doch Menschen wie Jane Austen geben mir wieder Mut zu schreiben.
Sie ist ein Idol, ein Vorbild, eine Persönlichkeit, auf die man hinaufsehen muss.
Zitate von ihr, wie:
„Im Traum und in der Liebe gibt’s keine Unmöglichkeiten.“
„Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht
davon abhalten, alles andere zu genießen.“„Unsere Phantasie neigt recht gern zur Übertreibung, und dann sind wir durch die Wirklichkeit zu enttäuschen und lasten es anderen an, uns um unsere Erwartungen betrogen zu haben.“
Ich muss zugeben, ihre Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Es gebraucht scharfen Verstand, um den Kern ihrer Aussagen zu verstehen.
Ich habe mir vorgenommen, eines ihrer Werke zu lesen. Nachdem ich heute ein weiteres Mal sehr auf sie Aufmerksam wurde, indem ich den Film „Geliebte Jane“ sah, kann ich an kaum etwas andere denken als an sie.
Sprüche wie: „Gebunden an die Ketten des Schicksals“ gehen mir durch den Kopf.
Jane Austen blieb ihr Leben lang unverheiratet, löste ihre Verlobung mit Harris auf, und schrieb aus solch einer Leidenschaft wie niemand anderer – und das als Frau.
Auch, wenn sie vorerst unter einem Pseudonym schrieb, auch unter „by a Lady“, hatte sie Erfolg. Dass damals eine Frau mit Verstand als Ehefrau als skandalös galt, war zwar nichts Neues für mich, trotzdem war es abermals schockierend. Die Frau galt vom 15. – 18. Jahrhundert, in der Zeitspanne der Hexenverbrennungen als der Teufel wahrhaftig.
Dass vielen nicht klar ist, warum das damals passiert ist, finde ich schade.
Abergläubisch war man damals, aber es steckte viel mehr dahinter: die Frau verkörperte Verführung, und die Verführung wiederum war Werk des Teufels. Der Teufel erschien lediglich in Gestalt einer Frau, um schwach zu wirken, und dennoch hat der Teufel bzw. die Frau Macht über die Potenz des Mannes – ihr wichtigstes Gut.
Es war das einzige, vor dessen Verlust sie Angst hatten.
Ihre Potenz war alles, was sie hatten, das, was sie zum Mann machte. Eine Reihe von Grimoires hält das Fest – sie wurden als Mittel benützt, um diesen Glauben des Teufels in Frauengestalt zu verbreiten.
Ich will diese Tatsachen nun einfach hingestellt lassen, etwas zum denken gegeben.
Danke dass ihr meine Texte lest – und danke für jeden Klick, jeden Besucher pro Tag.
Danke vor allem an Kiko – ich weiß nicht wer oder was du bist, aber ich fühle mich so sehr geehrt, wenn ich Kommentare wie deine Lese, sodass schon fast eine Träne über meine Wange läuft…
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/06/03/ich-habs-satt/#comment-226
http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/05/30/vorspielen/#comment-227
Sehnsuchtswiese
3 Kommentare bis jetzt
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Ja, wer kennt Sie nicht, die Geschichte von Stolz und Vorurteil aus den Federn von Jane Austen, spätestens seit der Verfilmung mit Keira Knightley in der Hauptrolle.
Weitere Frauen wie Coco Chanel (Modeschöpferin), Simone de Beauvoir (Schriftstellerin), Josephine Baker (Tänzerin und Sängerin), Marie Antoinette (Königin von Frankreich), Florence Nightingale (Nonne) und Marie Curie (Chemikerin und Physikerin) u.v.m. sollten nicht in Vergessenheit geraten.
…ach, und vielen Dank für dein „Danke“ – ich war gerührt.
bitte