Archiv für Juni 2009|Monatliche Archivseite

Beste Freunde…

… ja.
Wir waren beste Freunde,
Wir waren eins, unzertrennlich, verstanden uns ohne Worte.
Ich wusste, was du denkst, und du wusstest was ich denke.
Doch all das hindert nicht daran, dass so etwas wertvolles endet.
Es scheint, dass alles anders wird, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Und immer mehr muss ich feststellen, dass alles zerbricht.
All das, was uns so lange verbunden hat löst sich in Luft auf.
Ich frage mich, ob du das siehst.
Ob du weißt, warum es so ist.
Vielleicht bringt uns ein neues Jahr wieder neues Glück.

Verdammt, ich vermisse dich!!!

Sehnsuchtswiese

Ich will es aussprechen,
Es laut schreien.
Mein Herz verlangt so stark danach, mein Glück auszusprechen.
Ich kann es kaum fassen, und immer noch scheint es unreal.
So wundervoll, so unwirklich.
So wertvoll und unbezahlbar.
Mehr als ich mir jemals erträumt habe.

Sehnsuchtswiese

Für dich… Für unsere Lieder und unsere Liebe

Es waren unsere Lieder, die uns den Weg zeigten, in eine andere Welt. Wir haben sie gehört, immer und immer wieder als wären sie unser Lebenselixier. Ihre Melodien flossen durch unsere Adern wie Blut. Dunkelrot wie die Rosen im Garten.

Doch irgendwann verwelken die Rosen, und was über blieb waren ihre dunklen Blätter. Sie fielen auf den Boden, und als der Wind kam, trug er sie davon, weit weg, genau wie unsere Liebe.

Die Lieder verschwanden nach und nach aus unserem Bewusstsein.

Irgendwann hatten wir sie ganz vergessen.
Unsere Blicke wurden Eis, als der Winter kam.

Just ’bout to cry

…Just ’bout to cry..
I haven’t ever felt like this before.
That’s why I’m afraid.
It’s luck to have u.
It’s luck to know you.
Thank u for all u ve done, althoug u don’t know.
Can’t even wait and
count the Days,
the hours,
the minutes,
the seconds.
And the thoughts ’bout you.

Sehnsuchtswiese

Wie kaltes Wasser

Die Kindheit ist vorüber, und die Erkenntnis trifft mich wie kaltes Wasser.
Ja, vieles war früher besser – zum einen die Kompromisslose Freundschaft.
Doch wir wurden älter, und nun existieren nur mehr Lästereien, Gerüchte und Verstoßungen.
Man erfüllt die Erwartungen nicht oder macht einen Fehler? Dann hat man keine zweite Chance mehr.
Doch am meisten erschreckt mich gerade das erwachsen werden im Sinne der Veränderungen.
Dass nichts mehr ist, wie früher, ist ein Gedanke, an den ich mich schon gewöhnt habe.
Doch der Gedanke an das, was noch kommen wird, jagt mir Angst ein.
Besonders das Aufgeben von Freundschaften.
Man wird erwachsen, muss raus, muss weg, um den Anforderungen der Welt gerecht zu werden.
Man gibt Dinge auf, die einem so sehr wichtig sind.
Und das Schlimmste: es gibt keine andere Möglichkeit.
Wie sehr weint nun schon mein Herz, wo ich von der einen Freundschaft,
die mir mehr bedeutet als mein eigenes Leben.
Wie wird das nun in 5 Jahren werden?
In 10?
Ich werde diese Freundschaft vermissen.
Doch ich werde mein Bestes geben, um sie nicht noch mehr zu verlieren, als ich sie schon verloren habe.

Sehnsuchtswiese

Leidenschaft

» Die Leidenschaft in mir brennt wie loderndes Feuer – unaufhaltbar und nicht zu bändigen «

Ich hab’s satt.

Ich hab’s satt.
Satt, mich beeinflussen zu lassen, von anderen eingeredet zu bekommen, was ich zu tun und zu fühlen habe.
Muss man sich denn wirklich, für seine Gefühle rechtfertigen?
Es sind meine Gefühle, es ist mein Herz, meine Entscheidungen.
Die Wahrheit über meine Gefühle liegt tief verborgen, niemand kennt sie.
Ich fühle mich beeinflusst, beherrscht.
Vor allem erschreckt es mich, wie leicht beeinflussbar ich bin.
Und dass es möglich ist, sich selber etwas einzureden, oder von anderen einreden zu lassen.
Dass das keiner versteht, ist klar.
Ich erwarte es nicht.
Von niemandem.
Aber glaubt mir, wer versteht jemand anderen schon?
Ich könnte schreien vor Empörung, doch in dieser Welt ist das sinnlos.
Meine Stimme ist zu leise, niemand würde sie beachten.

Doch wenn ich eines daraus gelernt habe: niemals auf die anderen so stark hören.
Wie oft habe ich es selber gemacht?
Versucht, jemand anderen einzureden, er sei verliebt?
Unzählige Male.
Und es tut mir so Leid.
Denn nun habe ich gesehen, dass es so nicht geht.
Dass so nur alles gezwungen ist, und die Sache seinen Reiz verliert.

Sehnsuchtswiese

Antwort für Dodo

Ich will nun speziell für Dodo antworten, der zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen hat.
Eigentlich weiß ich gar nicht genau, was ich darauf sagen soll, ich empfinde es nur als wichtig, irgendwie darauf zu antworten.
Wie ich deinem Kommentar entnehmen kann, ist jemand gestorben, den du geliebt hast. Das ist schrecklich, ich kann’s verstehen, wenn einem die geliebte Person plötzlich aus dem Leben gerissen wird, fragt man sich lange nur „Warum ICH?“, genau wie du es nun tust.
Aber ehrlich: es gibt keine Antwort auf diese Frage.
Vielleicht war es Schicksal.
Vielleicht will die Gott auf eine Probe stellen.
Vielleicht, Vielleicht.
Aber eine wirklich Antwort ist das nicht – du musst sie für dich selber finden.
Denn nun bist du an der Reihe, dich mit der jetztigen Situation zurecht finden, wieder anzufangen, das zu schätzen, was dir geblieben ist, auch wenn dir das nun schlichtweg unmöglich scheint.
Einen Versucht ist es wert, nicht?
Es ist dein Leben, du lebst es.
Du existierst durch dich selber.
Und nicht durch andere.

Ich wünsche dir viel Glück & Freude trotz des tragischen Ereignis in deinem Leben.
Deine Sehnsuchtswiese