Wegwerf-Romane
Oft stelle ich mir die Frage: was macht richtig gute Texte eigentlich aus?
Das, was sie vermitteln?
Die Schreibweise?
Ich habe schon viel gelesen, doch vieles bezeichne ich einfach nur als Wegwerfroman.
Trotz, dass der Inhalt vielleicht sinnvoll ist, und die Story die übermittelt wurde, gute Ansätze hat und interessant ist.
Doch umhaun tun mich diese Romane nicht – trotz einer guten Story.
Wenn man eine Geschichte schreiben will, nützt das alleine nichts, wenn man nicht die richtigen Worte verwendet,
um diese Geschichte gut rüber zubringen – so, dass sie erfasst, mitreißt und Gefühle vermittelt, die zum mitfiebern
einladen.
Ich finde es schade, wenn ich den Klapptext eines Buches lese, ihn und die Story als gut empfinde, das Buch kaufe, es aber nach wenigen seiten
enttäuscht zuklappe, da der Schreibstil einfach totaler Schrott ist.
Die Zeiten von einzelnen Talenten wie Shakespeare oder Goethe ist vorbei – die heutige Menschheit legt keinen Wert auf Schreibstil und Richtlinien, die eigentlich
einen richtig guten Roman ausmachen.
Es tut mir ehrlich im Herzen weh, wenn ich Romanschrott in die Hände bekomme.
Immer mehr dieser Art wird veröffentlicht, und dann werden Bücher wie Twilight zu Bestsellern, die keinerlei guten Schreibstil aufweisen…
Sehnsuchtswiese
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