Archiv für Februar 2009|Monatliche Archivseite
Frühlingsgefühle
Der Frühling ist da…
…und irgendwie bekomm’ ich plötzlich gute Laune (:
Selbstmord
Mit dem Nachfolgenden Artikel gehe ich einem Artikel von Chrissi nach – sie ist eine gute Freundin von mir, und ich will nun auch ein paar Worte dazu schreiben.
Ich muss zugeben, in letzter Zeit habe ich ebenfalls sehr viel über Selbstmord nachgedacht.
Zuerst über den Sinn, den mein Leben noch hatte, denn kurze zeit sah ich keinen mehr. Ich sah mich verlassen von meinen Freunden. Aber wahrscheinlich hatten sie ja Recht. Meine Gefühle sind da ja eher unwichtig.
Danach: wie ich es machen würde, wie es wohl sein würde – würde es wehtun?
Wie fühlte sich der Tod an? Ist da ein weißes Licht? Wohin werde ich gehen?
Und vor allem: was würden alle anderen denken?
Dass ich nur wieder übertrieben habe mit meiner Sensibilität?
Vor einer Woche habe ich auf szene1 (ein österreichisches Internet-Portal) ein Profil entdeckt, in dessen Friendsliste jemand in der Gruppe „R.I.P“ eingetragen war. Ich hatte schon öfter davon gehört, dass Menschen schon tot waren, und trotzdem das Profil noch existierte. Als ich dann da drauf ging, war ich geschockt. Vergeben, und mit dem Usertext „NAME, ich liebe dich“. Das Gästebuch voll mit „wir vermissen dich“ und „warum du?“ – 20 Seiten voll. Doch das komische war: die jüngeren Einträge waren darauf ausgerichtet, warum es genau ihn traf. Dass schon so viel zeit vergangen war und er ihnen immer noch fehlte. ich war auf der Suche nach der Todesursache, und so blätterte ich weiter nach hinten, und fand Einträge wie „Warum hast du das getan?“, „Keiner weiß, warum du das getan hast. Wir werden es wohl nie erfahren.“ – mir kam alles so töricht vor. So engstirnig, dass sie nicht einmal versuchten, sich in ihn hineinzuversetzen. Ich bin überzeugt davon, dass es einen Grund gab, wenn nicht ganz so offensichtlich.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht.
Ich tue es immer noch.
Sehnsuchtswiese
Verzweiflung
Nimm mir die Luft zum Atmen,
Nimm mir die Freude zum Lachen,
Nimm mir die Kraft zu Leben,
Nimm mir alles, was mich am Leben erhält,
Denn das Einzige, was ich brauche, bist du.
Ich vermisse dein Lächeln,
Vermisse deine Stimme,
Vermisse deine Worte,
Vermisse unsere kleinen Zankereien,
Vermisse deine wunderschönen Augen,
Vermisse deine Lippen, wie sie meine berühren,
Vermisse das Kribbeln in meinem Bauch, dass ich nur bei dir verspüre.
Träne für Träne, wie sie mein Kinn hinuntertropft,
Der Weg vor meinen Augen verschwimmt,
Ich kann nichts mehr sehen.
Ich stolpere,
Liege nur da.
Der Regen fällt auf mich herab,
Durchnässt meine Kleidung.
Ich zittere, doch es ist mir egal.
Von Spiegeln
Der Spiegel vor mir spiegelte mich wider.
Ich konnte es einfach nicht mehr.
Mich selber ansehen, nicht nach all dem, was ich ihm angetan habe.
Ich will den Spiegel zerschmettern, will mein Spiegelbild zerstören, mich zerstören.
Will neu anfangen.
…
Wir alle machen Fehler, und lernene daraus.
Manchmal begehn wir sie ein zweites Mal.
Und der beißende Gedanke, „wieso habe ich das gemacht?“ lässt sich nicht verdrängen.
Soll er auch nicht, denn es darf nciht noch einmal passieren.
Nicht noch einmal werde ich die Liebe aufs Spiel setzen.
Ich werde ihn nicht noch einmal enttäuschen.
Ich verspreche es.
Hass
Ich hasse sie.
Ihre Taktlosigkeit, ihr Verhalten.
Wie sie mit ihrer Umwelt umgeht.
So, als wären manche Menschen nichts wert, oder andere viel mehr.
Ich kann ihr Lächeln nicht mehr sehen, ihre Worte nicht mehr hören.
Verdammt, wie konnte es nur so weit kommen?
Vielleicht ist es aber auch die Eifersucht, die mich so weit treibt.
Eifersüchtig auf das, was eigentlich auch mir zustehen sollte.
Und damit fängt ihre Taktlosigkeit an.
Und ich kann nicht anders, als mit dem Gegenmittel zu wirken.
Wenn ich nur daran denke, quillt Hass in mir hoch.
Es ist so, als würde sie es absichtlich machen,
Als würde sie denken, ich wäre minderwertig,
Nur jemand, der sich anderen unterwirft,
nicht aufgedreht ist, und unscheinbar in die Welt tritt.
Ich hasse sie.
Aber es hätte niemals so weit kommen dürfen.
Sehnsuchtswiese
Letzte Nacht..
Ich bin so glücklich, dass ich es nicht in Worte ausdrücken könnte. So viel passiert zur Zeit, und das Glück ist so greifbar nahe. Die letzte Nacht mit ihm war so schön. Wir haben geredet – ich wusste gar nicht, dass es so einfach sein kann, über bestimmte Dinge zu reden. Es war so schön, so locker. Als wäre es normal, und doch so einzigartig.
Ich habe ihn angesehen, und konnte nicht mehr wegsehen. Diese Augen spiegelten all das wider, was ich schon immer gesucht habe. Was mich erfüllt, was mich glücklich macht.
Vielleicht ist das Liebe.
Doch Liebe… ich stelle mir schon lange diese eine Frage: was Liebe ausmacht. Immer noch bin ich zu keinem Entschluss gekommen. Aber Entschlüsse finden ist Sache des Verstandes. Aber seit wann ist Liebe vom Verstand abhängig? Liebe ist Herzenssache. Man fühlt sie, sie ist da, gegenwärtig und wunderschön.
Sehnsuchtswiese
Wut
Wie sie wächst, wie sie aufsteigt.
Unaufhaltbar stark.
Ich hasse sie, verdammt.
Immer noch, nach dieser Zeit.
Noch mehr als zuvor.
Wie sie glücklich sind, ihr Leben leben,
obwohl sie ein anderes zerstört haben.
Als wäre ich kein Mensch,
nur ein Tier.
Jeder geht anders damit um,
einer trägt mehr davon,
einer weniger.
Doch Tränen sind geflossen,
Selbstvertrauen ist geschwunden,
und ich hasse sie dafür,
dass sie meine Kindheit zerstört haben.
Schönheit
Wir warten alle auf den Richtigen.
Doch dabei ist uns nicht bewusst, dass wir ihn schon kennen.
Unseren eigenen Edward.
Der Edward, der zu uns passt.
Auch, wenn wir ihn momentan noch für blöd halten.
Im Inneren ist jeder Mensch wunderschön.
Doch manchmal fehlt die Brücke.
Ich weiß nicht, warum ich in letzter Zeit so viel darüber nachdenke.
Es gibt mehrer Gründe, von denen ich denke, dass sie mich bewegen, so zu denken.
Der eine wäre Gregor. Vielleicht stimmt es ja, und man liebt sich wirklich durch die Differenzen.
Doch was nützt einen all diese Liebe, wenn man doch keine Gemeinsamkeit hat, über die man sich austauschen kann?
Der andere mein bester Freund, Simon. Manchmal denkt man falsch über die Menschen in seiner Umwelt, aufgrund ihres Erscheinungsbild. Nicht alle Tussis sind doof. Auch hinter ihnen kann ein liebenswertes Wesen stecken.
Und der dritte Grund: dieser eine aus meiner Schule. Verhasst, wegen einer Genialheit. Er ist ein Genie. Eines von der Sorte, die nicht wissen, wie sie mit der Umwelt umgehen müssen, um anerkannt zu werden. Doch ich weiß, dass er im inneren ein Mensch ist, wie wir alle. Im Grunde normal.
Sehnsuchtswiese
Was ist nur los?
Wir sind doch nur Mädchen, kleine hilflose Mädchen, am Anfang unseres Leben. Jung und ungebraucht.
Der Regen vermischte sich mit meinen Tränen.
Alles verändert sich. Wir werden erwachsen, gehen unsere eigenen Wege.
Und dieses Mal wirklich. Dieses Mal ist es keine Einbildung, wie damals.
Es ist ist so real, so nah.
Ich hasse solche Tage, verdammt.
Wieso sind Worte unter vertrauten Menschen nur zu viel verlangt?
Wieso wollen plötzlich alle ihr privates Leben und ihre Gefühle für sich behalten?
Zu viele Fragen, als dass ich eine Antwort darauf finden könnte.
Ich will weg.
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