Archiv für Januar 2009|Monatliche Archivseite

Drei Wörter

Drei Wörter.
Sie sind etwas Besonderes, etwas, das man aus dem Herzen sagt.
Nicht aus dem Kopf, nicht durch ein Gewissen.
Sie sollen echt sein, ernst gemeint sein.

Ich mal sie mir aus.
Wie sie wohl durch meinen Mund klingen mögen?
In Gedanken sage ich sie wieder, und immer wieder.
So lange, bis sie irgendwann eigentlich keinen Sinn mehr hätten.
Doch solche Wörter verlieren nie ihren Kern, egal wie oft man sie vor sich hin sagt.
Sie gehören zusammen, und sie gehören zum Herzen.

In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht.
Ich will sie sagen, denn ich meine es ernst.
Wenn ich die Augen schließe, sehe ich nur ihn, denn ihm gehört mein Herz.
gestohlen oder verschenkt, spielt keine Rolle.
Das einzig Wichtige sind unsere Gefühle.

Ich liebe dich.

Ist die Welt nicht wunderschön unfair?

Ich verstehe es nicht. Wie kann jemand, der so ist wie sie, anerkannt, gehört und beliebt, so urteilen?
Wieso kann sie nicht glücklich sein, mit dem was sie hat, und aufhören, darüber nachzudenken, dass sie „ach so oft“ ignoriert wird?

Alleine. Was bedeutet schon alleine? Natürlich kommt viel auf die selbsteinschätzung an. Aber auch andere urteilen.
Und nachdem, bist du mittendrinnen, in dem Raum.

Ist nicht eigentlich der beste Schritt zur Anerkennung, auch andere anzuerkenne? Auch andere nicht ignorieren?
Sich selber nicht über andere stellen aufgrund der Worte, die aus dessen Mund kommen?
Was man selber hasst, auch bei anderen zu unterlassen.

Der  zweite Schritt wird demnach sein, zu reden.
Die Austrahlung eines menschen wirkt im Unterbewusstsein viel mit.
Beispielswiese werden die einen durch eine Aussage anderkannt, die anderen ausgelacht.
Redet der eine über diene Einschätzung der Umwelt, wird seine meinung heruntergestellt.
Redet der andere darüber, wird über seine Aussage nachgedacht.

Ist die Welt nicht wunderschön unfair?

Ich weiß, möglicherweise kommt der Artikel zu spät, doch ich wollte lediglich meine gedanken loswerden.
Mir ist serwohl klar, dass diese Tatsachen sicherlich nur als persönlicher Angriff gelten werden.
Doch betrachte man die Tatsachen, und versucht sich ebenso in andere „hineinzuverstezen“ sieht man, wie wahr es ist.

Sehnsuchtswiese

The Next uri Geller 09

Wieder läuft eine neue Staffel der beliebten Fernsehshow „The Next Uri Geller“ auf Pro7.
Und wieder fange ich an, über die Hintergründe nachzudenken.
Die Stimmen, die neben mir „Betrüger“ schreien, lassen auch mich zweifeln.
Die Blogs, die denken, die Erklärung ihrer Tricks zu kennen, versuchen den anderen ihre Fantasie zu nehmen – okay ich muss zugeben, dass es auch Fantasie ist, sich irgendeine absurde Lösung für diese Tricks auszudenken. Zudem werden auf vielen verschiedenen Blogs verschiedene Erklärungen veröffentlicht. Wem soll man nun glauben?
Klar sind manche Vorstellungen der Mentalisten nicht ganz Astrein. Ein Nichtfunktionieren des Tricks sorgt nur mehr für Zweifel – oder aber genau das Gegenteil.
Daniel und Gabriel beispielsweise: ich muss zugeben, es hat mich etwas erstaunt, dass er den falschen Finger angefasst hat. Und dass er zuerst den linken Arm etwas hob, trug vielleicht auch zur Glaubwürdigkeit des Tricks bei.
Doch schlussendlich bleibt es uns selber überlassen, was wir glauben oder nicht.
Ich glaub, niemand hat das Recht, einen, der an Übersinnliches glaubt, zu verspotten.
Jeder hat seine eigene Meinung, und mit wie viel Fantasie und Offenheit für Neues er in die Welt geht, bleibt doch ihm überlassen.

Sehnsuchtswiese

Bevor ich sterbe…

Ich kann mich nicht erinnern dass mich jemals ein Buch so mitgenommen hat, meine Gefühle so sehr eingenommen, wie dieses.
Die Rede ist von „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham.
Tessa ist an Leukämie erkrankt. 4 Jahre der Behandlungen laufen jedoch nur auf ein Ziel hinaus: Tessa wird sterben. Doch sie hat nicht vor, so schnell die Welt zu verlassen. Tessa will noch so viel machen: Sex haben, einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, berühmt sein. Sie erstellt eine Liste an ihrer Wand. Mit ihrer Freundin Zoey hakt sie einen Punkt nach dem anderen ab. Doch Zoey zieht sich zurück. Und Tessa lernt Adam kennen.
Sie verlieben sich.
Doch darf man Lieben, wenn man stirbt?

Die wohl härteste Kritik darf man nicht verschweigen: die KApitel sind viel zu kurz gehalten. Eindeutig fehlt da etwas dazwischen. Die Möglichkeit, zu Tessa eine Beziehung aufzubauen, sie zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen, bleibt großteils aus.
Doch ich finde, wenn mans ich die Tatsache zu Gemüte führt, dass man nur mehr wenige Monate und zum Schluss Tage zu leben hat, wird einem die Schwerwiegikeit dieses Buches bewusst.
So manche verdrückt Tränen dabei.
Das schlimmste ist der Abschied. Das Nie wieder.
Das Ende des Buches ist sehr mitreißend, wenn auch verwirrend.
Doch ich will nciht zu viel verraten.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Aber achtung: nichts für schwache Nerven ;)
Eine art „Workshop“ oder Gedankenspiel nach dem Beendigen des Buches wären folgende Gedanken:
» Wie würde ich in Tessas Situation reagieren?
» Was würde ich vor dem Ende noch alles erledigen wollen?

Sehnsuchtswiese

PS: Ich habe eine neue KAthegorie angelegt: „Buchtips“ – hier werde ich Bücher vorstellen und meinen Kommentar dazu schreiben :)

Was ist schon Besonders?

Ich stehe in einer Menge voller Jugendlicher.
Die einen sind still, die anderen aufgedreht.
Sie reden viel, wollen cool dastehen.
Beliebt sein.

Wir kommen auf ein Thema zu sprechen.
Ich sage, ich schreibe ein Buch.
5 andere treten vor, und behaupten dasselbe.
Doch ich könnte wetten, nur einer von ihnen schreibt aus der Seele.
Nur einer von ihnen meint das, was er schreibt, ernst.
Nur einer vermittelt Gefühle.

Jetzt mal ehrlich: Jeder fünfte Jugendliche schreibt heutzutage ein Buch.
Es ist nun wirklich nichts besonderes mehr.
Täglich werden mehr und mehr Bücher gedruckt.
Immer mehr Literaturschrott erscheint auf dem Markt.

Wo bleibt der Reiz, ein gutes Buch zu lesen?

Vom Erwachsenwerden

Auftauchen, aus den Träumen.
Träume, die mich begleitet haben, jahrelang.
Träume aus einer Zeit, in der alles noch so hiel war.
Unkompliziert und Sorgenfrei.
Doch je älter ich werde, und je mehr Zeit vergeht, desto klarer werden mir die Tücken des
Erwachsenwerdens.
Seine Träume aufgeben müssen.
Doch andere mögen mir da widersprechen.
Ja, ich könnte es auch anders ausdrücken:
Träumen bedeutet, seine Träume und Wünsche der Realität anpassen.

Gerade eben habe ich etwas gelesen. Etwas das mich erstaunt hat, den bisher dachte ich, jemand der so durch die Welt läuft, offen, viel redet und überdreht ist, kann nicht Schreiben, weil ihm die gewisse Feinfühligkeit fehlt.
Doch dem ist nicht so. Ich war zugegebenermaßen überrascht, wie gut sie schreiben kann.
Vielleicht schätze ich sie auch falsch ein.
Ich denke nur, was ich denke.
Es wird Zeit, einzusehen, dass es auf dieser Welt immer jemanden gibt, der besser ist.
Auch, wenn es verletzend ist.
Ich hätte es schaffen können, doch mir fehlte der nötige Ehrgeiz. Der Biss. Das Durchhaltevermögen.
Irgendwann werde auch ich es schaffen, wenn auch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte.

Irgendwie

Irgendwie ist In meinem Muesli zu viel zucker.
Irgendwie schmeckt mir das gar nicht.

Irgendwie ist mir kalt.
Irgendwie ist es in meinem Zimmer immer kalt.

Irgendwie koennte mich doch so viel stoeren.
Die Musik im Radio die unertraeglich ist, der Vater der immer hundertmal nachfragt, das undichte Fenster, durch das Wasser tropft, der Laptop, der von Niedermayr immer noch nicht repariert ist, die Finger die mich schmerzen.

Doch das Einzige, das mich zurZeit wirklich fehlt, ist viel wichtiger als das alles.

Irgendwie fehlst DU mir.
Deine Waerme, deine Naehe, deine Stimme, deine Kuesse.

Sarah

Freundschaft ist so viel wert, mehr als alles andere auf dieser Welt.
Manchmal gleichgestellt mit Liebe, manchmal unterbewertet.
Aber je mehr Zeit vergeht, je mehr sich diese eine Freundschaft entwickelt,
desto klarer wird mir, auf was ich früher verzichtet habe.
Irgendwie könnte ich ohne sie nicht mehr leben.

Okay, vielleicht ohne diese often 6:25er, aber sonst?
Nicht einmal auf die Gespräche, die uns zu unserem Glück („Einen 6:25 haben gewonnen…“) bringen, könnte und kann ich nicht mehr verzichten.
Manchmal schau ich sie einfach an und muss lachen.

Wir sind so unterschiedlich
laut und leise
Verrückt und Normal
„Böse“ und brav
Politik und „i hob ka Ahnung von irgendwas..“

Auch wenn manche Kuah monchmoi a bissi huarig san..

Danke C=

Gedanken

Gedanken, was sind schon Gedanken.
Worte, was sind schon Worte.
Taten, was sind schon Taten.

Wenn es nicht den Geühlen entspricht.

Auch wenn Tränen nur Tränen sind,
gespielt sein können, oder ernst,
kommen sie dennoch immer aus der Seele.

Und wenn die Seele weint, weint das ganze Herz.

Doch brechen wird es nicht,
denn nur schwache Herzen brechen,
nur schwache Herzen zweifeln,

Denn Liebe bedeutet zweifellos.

Zweifellos glücklich?
Ja, genau.
Egal, was auch passiert,
egal, was auch war und sein wird.

Ich liebe dich
und das ist wahr

Es wird nicht aufhören

Silvester gut überstanden.
Wie manns nimmt.
Zwei Tage später.
Ich denke immer noch daran.
Gefühls-Hin-Und-Her: nein, das brauche ich nicht.
Vielleicht weiß ich nciht was ich denken soll.
Aber sicher weiß ich, dass ich weiß was ich will.

Es wird niemals aufhören.
Egal, wie sehr du es verlangst.

Liebe, Leidenschaft und verlangen.
Patchwork der Gedanken.
Ein Band, das niemals reißen wird, weil es so dick ist, dass es nciht reißen kann.
Das einzige, was reißen kann, ist das Band zwischen Herz und Gehirn.
Das Gleichgewicht.
Wir dneken zu viel.
Ich denke zu wenig.

Nie wieder wird sowas vorkommen.
Verdammt.
Zwei Tage danach!

Und dann sehe ich Fotos, von ihnen.
Und ich hasse sie. Alle beide.
Tränen.
Ich weiß nicht, warum.
Irgendwie komisch.