Archiv für Dezember 2008|Monatliche Archivseite

Weihnachten?

Allerseits bekannt ist, dass morgen Weihnachten ist.
Stress hier, Geschenke da.
Auch ich bin in den alljährlichen Weihnachtsstress verfallen. Auf der Suche nach passenden Geschenken, habe ich vergessen, worum es eigentlich geht.  Mein einziger Gedanke war nur, dass ich anständige Geschenke besorgen müssteuss. Keine Langweiligen, sondern welche, die zu der zu beschenkenden Person passen.
Dabei stellte sich heraus, dass es nicht so einfach war, mit wenig Zeit und begrenztem Geld, passende Geschenke zu finden.

Und plötzlich war es mir egal
. Egal, was ich herschenke, wie viel es Wert ist, und ob es zu der Person passt.
Ich hätte genauso nichts herschenken müssen. Es wäre gleich geblieben.
Denn warum versucht man, ein so passendes Geschenk zu finden?
Damit man kein schlechtes Gewissen hat, und der andere nicht schlecht über einen denkt.
Aber mir wurde klar, dass es doch egal sein kann. Denn wenn der Beschnekte denkt, er wäre einem nichts wert, weil man nur etwas Winziges verschenkt hat, ist er egoistisch.
Und vor allem hat er den Grund vergessen, warum wir feiern.
Aber irgendwie frage ich mich, ob selbst ich den Grund weiß.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wir feiern die Geburt von Jesus Christus.
Die Geschenke symbolisieren die Gaben der Heiligen drei Könige.
Sie haben ihrem neuen König Geschenke erbracht.
Nicht, weil sie sich einschleimen wollten, sondern viel eher, weil Jesus Christus ihnen wichtig war.

Auch wir sollten und dies zum Gemüt führen, und für ein paar Sekunden auftauchen aus diesem Weihnachtsstress.
Manchen reicht eine nette Umarmung und ein ehrlich gemeintes „Fröhliche Weihnachten“, statt einem Geschenk, aus, um glücklich zu sein.

Weihnachten ist das Fest der Liebe – und der Familie.
Aber eigentlichist Weihnachten so viel.
Es ist auch die Zeit der Stille und Besinnung.
Für andere aber auch nur eine schöne Zeit, in der man viel Zeit mit seinen Liebsten verbringt, und geliebten Traditionen nachfolgt.

Weihnachten ist nicht das Fest des Geldes, der Geschenke oder der Eifersucht.
Weihnachten ist, was in seinem Herzen passiert, nicht im Kopf.
Manchmal reicht es schon, in die verschneite Landschaft hineinzugehen, und nachzudenken.
All diese Gedankenwürfe auf sich wirken zu lassen.
Und nicht zu viel über die Geschenke nachzudenken.

Denn Geschenke sollen von Herzen kommen – nicht von der prallen Geldtasche.

Sehnsuchtswiese

Hirngespinste

Wut, Hass und Verzweiflung spiegelt sich zur Zeit in meinen Texten wider, die ich momentan verfasse.
Dabei weiß ich nicht einmal, woher dieser Hass kommt, und gegen wen ich ihn ausspreche.
Gegen sie? Gegen die Welt?
Oder sind es einfach nur Hirngespinste, die sich in meiner Seele festzusetzen versuchen?
Es wird Zeit, dass ich wieder herausfinde, aus dieser Phase des unendlichen Selbstmitleids, wie es andere wohl nennen mögen.
Es wird Zeit, dass ich wieder das sehe, was ich habe. Dankbar dafür bin, was vielen anderen nicht gewährt werden kann.

Sehnsuchtswiese

Einzigartig

Du hast es nicht vergessen.
Ich sehe es doch in deinen Augen.
Sie spiegeln all das wider.
Ich sehe Glück darin, von Leid überspielt.
Wie töricht die Menschen nur sind, die das übersehen mögen.
Wie egoistisch.

Ich kann deine Gedanken nicht wahrnehmen.
Ich konnte es nie – denn du bist einer der besonderen Menschen.
Deine Aura hat mich von Anfang an angezogen.
Ich war fasziniert von dir.
Von deiner Art, von deinem sein.

Du hast die Welt gesehen, wie niemand anderer.
So einzigartig, so unverwechselbar.

New Theme

Es war wieder mal Zeit, das Theme zu wechseln.
Ich hoffe, es gefällt euch :)

Hier bringe ich euch noch ein Video:
Es ist Gabe Bondoc. Er singt so toll.
http://www.youtube.com/watch?v=qNs9XSKyeRI

Sehnsuchtswiese

Adrenalin

Zugegeben: Ich habe wirklich kein Talent dafür.
Weder fürs Gitarre Spielen, noch fürs Singen.
Aber ich denke, das sollte einen nicht abhalten, das zu tun, was einem Spaß macht.
Doch manchmal wird solcher Spaß, wie das Spielen eines Musikinstrumentes nur durch Lob zu wirklichem Spaß.
Das anreichern von Wissen alleine reicht nicht, um glücklich zu sein.
Immer muss eine Belohnung her – etwas, auf das man hinarbeiten kann.
Manche nenne das Motivation.
Ich denke es ist der Fortschritt, die einen hilft, sich zu entwickeln.
Man muss Neues dazulernen, um sich zu verbessern.
Wenn man feststellt, dass man sich ein klein wenig weiterentwickelt hat, wird ein Adrenalinstoß
ausgestoßen, der verursacht, dass man weitermacht – mit dem, was man begonnen hat.
Er sorgt dafür, das Gelernte weiterzuentwickeln.
Auch das Selbstbewusstsein wird dadurch gefördert.
Man merkt, dass man selber was drauf hat.
Und beginnt, sich auch selbst ein bisschen zu mögen.

Doch manche brauchen für genau diesen Schritt Anerkennung und Lob von außen.
Braucht man es wirklich? Oder reicht das Adrenalin aus, um sich glücklich zu fühlen?

Sehnsuchtswiese

Wie es wohl sein wird?

Es soll doch schön sein, ja.

Aber immer öfter bekomme ich Angst.

Ihre Worte hallen in mir wider.

Es ist nicht so schön, wie man es sich vorstellt.

Doch gilt das nun allgemein?

Oder nur für sie?

Überlegungen über Überlegungen.
Doch was ist nun die Wahrheit?
Ich muss sie wohl selber herausfinden – meine eigene Wahrheit.

Ab welchem Alter ist es richtig?
18? 17? 16?
Sollte ich es nicht eigentlich selber entscheiden, und mir nicht von irgendjemandem hineinreden lassen?
Aber es wird so und so nicht anerkannt.
Für immer schief angesehen werden.

Wann ist es soweit?
»Höre auf dein Herz«
Doch mein Herz ist stumm.
Und ich taub.

Sehnsuchtswiese

Eifersucht

Eifersucht ist das schlimmste Gefühl auf dieser Welt.
Ich kann richtig spüren, wie es mich innerlich auffrisst.

Vom Gefangen sein

Aufmunternde Worte!
Genau das bräuchte ich jetzt.
Ich könne weinen, ich könnte schreien.
Es ist einfach nicht fair – von welcher Seite ich es auch betrachte.
Ich fühle mich so eingesperrt, gefangen in den Fängen von den jenigen, die ich liebe.
Wie gerne würde ich mich widersetzen.

Dabei sehen sie mich nicht. Sie sehen nicht, auf was ich verzichte.
Dass ich viel zu viel einsehe, was andere nicht tun.
Und was hab ich davon?
Nichts.
Wie blind muss man sein, wie engstirnig.

Nein, ich habe keine Lust mehr darauf.
Hier und jetzt beschließe ich, Spaß zu haben.
Das tun, was sie nicht für richtig halten.
Vielleicht beginnt genau heute diese Phase.
Rebellisch.
Ich will etwas neues ausprobieren.
Jetzt. Sofort.
Am liebsten würde ich hinausrennen, und laut schreien.

Wieso gerade jetzt?
Doch sobald ich diese Frage stelle, habe ich auch auch schon eine Antwort:
Weil gerade jetzt!
Ich habe versucht, ihre Wünsche zu berücksichtigen.
Aber das, wa sich dafür bekomme, ist keine richtige Unterstützung.

Ich hasse es, alt zu sein, und dennoch zu jung.

Sehnsuchtswiese

Manche meinen..

Manche meinen, es wäre die Pubertät die einen so verändert. Ich aber meine, dass es die Menschen sind. Je älter man wird, umso mehr Menschen kennt man. Manche sieht man nur ein Mal in seinem Leben, manche öfter. Sie laufen an einem vorbei, glotzen blöd, und gehen hochnäsig weiter, wenn man nicht solche Klamotten hat, oder so aussieht wie sie. Jedoch können sie ja nur vom äußeren auf einen schließen. Das Innere bleibt ihnen auf immer unbekannt. Manchmal passiert es jedoch, dass sie auf einen zukommen und einem guten Tag sagen, und nett lachen.

Solche Menschen sind selten.

Manche von ihnen kennt man aber auf ewig.

Man lernte sie schon früh kennen und kannte sie für immer.

Sehnsuchtswiese