Archiv für November 2008|Monatliche Archivseite
Lügen, alles Lügen
Ich kann ihm nicht mehr in die Augen schauen, wenn ich weiß, dass er ihnen glaubt.
Ihnen – genau ihnen, die er früher gehasst hat. Dabei bedenkt er wohl kaum, was ich zu sagen habe.
Sie reden über Dinge, die nicht wahr sind. Und es nie waren.
Ich glaube kaum, wie sehr es mich beschäftigt. Wo ich doch schon längst mit ihm abgeschlossen habe. ja, wirklich. Ich wage es kaum zu sagen. Doch dieses Mal geht es nicht um das Zurückhaben – dieses Mal geht es um den Eindruck, und um das, was er nun von mir denkt. Ich bin keine, die Lügen erzählt, nur um vor allen angeben zu können. Oder im Mittelpunkt zu stehen – denn welchen Sinn hätte dies, wenn ich es doch hasse, im Mittelpunkt zu stehen?
Ich fühle mich so schlecht. Dabei müsste ich es nicht, denn ich weiß, dass es nicht die Wahrheit war.
Sehnsuchtswiese
Kannst du es fühlen?
Kannst du es fühlen?
Der leichte Luftzug auf meiner Haut.
Die Wintersonne, die ihre letzte Wärme verstrahlt.
So hell, so freundlich.
Kannst du es riechen?
Der Duft, den der Schnee verströmt.
Die das Gefühl der Freiheit,
das dieser Geruch in mir auslöst.
Kannst du es sehen?
Das Leuchten in meinen Augen,
wenn ich nur einen Moment daran denke
wie glücklich ich bin.
Kannst du es schmecken?
Den Geschmack, der auf meiner Zunge liegt.
Er schmeckt nach dir.
Nie wieder will ich ihn vergessen.
Nie wieder dich verlieren.
Sehnsuchtswiese
Von Glück und glücklichsein
Vollkomen glücklich!
Ja, das ist mein momentanes Gefühl – anders kann ich es kaum beschreiben.
Ich liege da, lausche dem Fallen des neuSchnees auf meinem Fenster.
Meine Augen sind geschlossen, meine Gedanken kreisen um dich.
Und um mein Glück, das ich haben muss, so jemanden wie dich gefunden zu haben.
Ich bin froh.
Doch plötzlich bemerke ich die Träne, die aus meinem rechten Auge fließt.
Langsam findet sie den Weg über meine Wange.
Wieso?
Erst jetzt realisiere ich, wie glücklich ich wirklich bin.
Wie sehr ich dich brauche.
Aber ich muss auch an sie denken.
An ihr Schicksal, das sie ungewollt, wie wenige andere auf dieser Welt gezogen hat.
Inzwischen trocknet die Träne wieder.
Doch meine Augen bleiben feucht.
Und wieder denke ich über mein Glück nach.
Du bist so besonders, so einzigartig.
Es ist so, als würde ich dich schon ewig kennen.
Bei dir fühle ich mich so geborgen, so verstanden wie nirgendwo anders.
Doch das einzige, was ich jetzt noch sagen kann, ist:
Danke
Doch irgendwie muss ich auch über eines nachdenken:
Darf ich glücklich sein, wenn sie es nicht ist?
IST sie überhaupt glücklich?
Vielleicht hat sie einfach gelernt, damit zu leben – für sie ist es normal.
Und darum beneide ich sie so – sie wirkt so glücklich, so unbeschwert.
Wahrscheinlich können wir alle noch von ihr lernen.
Und auch ihr sage ich:
Danke
Ein Lied, aus einem Kinderfilm, doch der Text ist so wunderschön, so inspirierend:
Sehnsuchtswiese
Das Leben ist wie eine Reise
Das Leben ist wie eine Reise.
Das Reiseziel ist unser Schicksal.
Doch gibt es ein Schicksal?
Ist unser Leben vorherbestimmt?
-
-
Fängt man an, darüber nachzudenken, fällt einem eines auf: Das Leben ist wie eine Straße mit tausenden Abzweigungen.
Ist es vorherbestimmt, auf welchem Weg ich gehen werde?
Und wenn ich mein Schicksal kennen würde, und einen anderen Weg einschlagen würde – ändert sich dann mein Schicksal?
Nun bin ich an einem Punkt meiner Überlegungen angelangt, an dem ich denke, warum das Schicksal überhaupt ist, wenn
es sich doch ändert, sobald ich einen anderen Weg einschlage.
Gibt es so etwas wie eine Berufung?
Für was sind manche Menschen bestimmt, die es in ihrem Leben zu nichts bringen?
Sind sie an ihrem Schicksal selber schuld – oder sind sie auf den falschen Weg gegangen?
Ich lasse diese Überlegungen jetzt in den raum gestellt – vielleicht denkt der eine oder andere darüber nach – und lässt mich seine Gedanken dazu in den Komments wissen.
Weiters hab ich jetzt endlich meine private Website aufgebaut: essential.de.ms
Sehnsuchtswiese
Neuer Partner
Mein Blog wurde in einer Linkliste aufgenommen. Hoffe, ich bekomme dadurch mehr Besucher:
Web-Newspaper
Vom Erwachsen werden
Ich hab eine alte Geschichte wieder herausgekramt. Es ist erstaunlich, wie sehr sich meine Schreibweise geändert hat – was ich damals als gut empfunden habe, ist heute nur das Geschreibe eines Unerfahrenen. Anfangs, als ich diesen Blog begann, war es noch ein wirklicher Blog – denn ein Blog ist ein Onlinetagebuch, sozusagen. Aber jetzt? Eher eine Bibliothek meiner Gedanken. Wenn ich alte Einträge wieder durchlese, kann ich mich fast an die damalige Situation erinnern, an meine Gefühle und Gedanken. Bald existiert sehnsuchtswiese ein Jahr. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Und was sich seitdem getan hat – in meinem Leben und in dem anderer. Ein Jahr kann so viel Ausmachen – das wird mir auch immer wieder klar, wenn ich mir die Klassenfotos ansehe. Die Zeit hat sie Erwachsener werden lassen – körperlich und seelisch. Wie mit einem Schlag wird einem klar, dass die Kindheit nun endgültig vorbei ist. Der Spaß des Risikos ist nun nervig und unerwünscht. Sinnlosen Spaß? So etwas kennen viele mittlerweile nicht mehr. Mir gehen die Kindereien ab. Auch die intellektuellen Gespräche nach Schlafenszeit. Aber auch die, von denen ich mich immer verstanden gefühlt habe, weil ich dachte, sie hätten noch ein Verständnis für Pubertäre, sind scheinbar erwachsen geworden. Doch ich nehme es ihnen nicht ab – dieses übertriebene „Vernünftig sein“. Sich einbilden, man würde total erwachsen denken, und alles richtiger sehen als die Jugendlichen unter-18-Jährigen. Es ist doch nur eine weiter Pubertäre Phase, in der alles, was jüngere tun, als Falsch angerechnet wird. Aus – fertig.
Sehnsuchtswiese
…
Jede Berührung wie ein Elektrischer Schlag … so ungewöhnlich schön.
Phasen
Wie lange wohl eine
“mir ist alles egal was in dir vorgeht, was du zu sagen hast & dich befasst„
-Phase dauert?
Mein Schatz…
Thomas
Du bist mein ein & alles
Egal, was die anderen sagen,
denn Zeit hat nichts zu bedeuten.
Das, was man fühlt, ist entscheidend.
Dieses Mal höre ich auf mein Herz
und nicht, auf den Anstand, den mir alle
einreden wollen.
Ich liebe dich…
Für die Ewigkeit
Gefühle, Gedanken und Erinnerungen schwirren mir durch den Kopf. Doch alles kreist nur um einen Satz:
» Gilt Liebe für die Ewigkeit ? «-
Es ist so schön, und ich will ihn nicht verlieren. Noch nicht jetzt.
Wenn wir älter werden, mehr und mehr zu Frau und Mann werden, kristallisiert sich unsere Ansicht heraus. Was wir vom Leben halten, von der Liebe erwarten und von der Ewigkeit wünschen.
Es ist nicht falsch, was man denkt. Egal, was es ist. Was zählt, ist das Empfinden, das, was man fühlt, für richtig zu halten.
Kann es Liebe sein, wenn man sich nicht binden will? Nicht …bis dass der Tod uns scheidet…?
Wenn man es in sich fühlt, dieses Gefühl, das so überwältigend ist, dass man es nicht beschreiben kann oder will, ohne es abzuschrumpfen? Doch man will frei sein. Ungebunden – weder von einem Ehemann, oder Kinder.
Und dennoch bleibt dieses Gefühl, das sich Liebe nennt.
Nichts ist für die Ewigkeit – der Tod scheidet.
Sehnsuchtswiese
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Das Leben ist wie eine Reise.