Vollkommene Leere

Heute, 8. Einheit.

Ein leeres Blatt Papier
Leere Worte
Leere Versprechungungen
Das einzige farbige ist der schwarze Kugelschreiber.
Schwarz auf weiß.
Lügen auf Tatsachen.

Leere Blicke
Die mich verfolgen
Wie die schwarze Nacht
Die mich umgibt
Mit jedem Schritt, den ich in die Ungewissheit mache.

Leere Bilder, die sich wiederspiegeln
In meinem Kopf.
Leere Tränen, die über meine Wangen laufen.
Sie sind Erinnerungen.
Erinnerungen, die die Leere ausfüllen.

Sehnsuchtswiese

3 Kommentare bis jetzt

  1. test on

    Waren das deine Gedanken ???

  2. sehnsuchtswiese on

    Gedanken, die nichts mit meinem Wirklichen Leben zu tun haben.
    EInzelne Dinge, ja. vielleicht im entferntesten.
    Aber es ist nur auf eine Aneinanderfolge von Wörtern, die schön miteinander aussehen.
    Die Aufgabe des Leser sollte nicht sein, dies auf den Autor zurückzuführen. Sondern sich hineinzudenken. Zu träumen.

  3. bruni kantz on

    Was ist wirklich leer? Leere wäre ohne Leben, ohne Gefühl, also ohne Inhalt, tot, nie gewesen, nie geschehen, vor Beginn schon vorbei.
    Papier ist voll Inhalt, auch ohne Beschriftung, eine Verheißung, eine Vorstellung, Fantasie.
    Wirkliche Leere ist die Bewegungslosigkeit, die Starre, Versteinertes und auch darin war einmal Leben.
    Tränen, die über Wangen rinnen, sind nie leer, Fülle von Erinnerungen.
    Leere, wirkliche Leere wäre Langeweile.

    Wenn ich mir einen leeren Eimer betrachte, überlege ich, mit was ich ihn füllen kann. Er bekommt also einen Inhalt und vorbei ist es mit der Leere… Meine Fantasie füllt ihn


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