Archiv für Oktober 2008|Monatliche Archivseite

Fehler

Manchmal bemerkt man, dass man einen Fehler gemacht hat.
Dass man jemanden doch mehr vermisst, als gedacht.
Doch gibt es ein zurück?
Will ich zurück?

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Das Einzige, das sich in meinem Kopf widerschlägt,
sind die gemeinsamen Stunden.
Die innigen Gespräche.
Und die außergewöhnliche Freundschaft.

Ich fühlte mich verstanden, wie nie zuvor.
Jedoch wurde das Gefühl der Fremdheit immer größer.
Ich weiß nicht, was mich dazu trieb.
Ein Gefühl?
Es ist doch immer wieder dasselbe
Man hört auf das Herz.
Jedoch muss man entdecken, dass es ein
Fehler ist.

Sehnsuchtswiese

Wieder mal das Thema „Anders“

Alles zerbricht, immer mehr. Freundschaften, Vorstellungen. Hinterhalt wird zum Alltag. Zickerei und Schreien zu normalen Verhaltenseingenschaften.

„Anders“ sein – wa sist daran schon anders? Jeder behauptet dies von sich selber. Und ehrlich: mir hängt es schon raus. Wenn alle sagen, sie sind anders sind sie dennoch alle gleich.
Das Wort „anders“ sollte im Lexikon vernakert werden. Aber eine eindeutige Definition dafür gibt es nicht.

Meine Definition? Eine andere Kinheit und Jugend erlebt haben wie andere. Andere Dinge tun, die sonst niemand aus Spaß tut. Sich für Dinge interessieren, die die anderen zum kotzen finden. Nicht über die selben Dinge lachen, wie sie.

Aber wer fragt schon nach meiner Meinung?
Die gesellschaft ändert sich so stark – das, was früher nur geheim im Tagebuch geschrieben wurde, wird nun veröffentlicht. Man kommt mir jemandem nicht klar? Dann sagt man es nicht direkt. Niemals.

Sehnsuchtswiese

Vertrauen. Ohne Kompromisse.

Das Gefühl haben, jemandem vertrauen zu können, ohne darüber nachzudenken, wie gut man sich kennt, ist selten. Und wenn man in diese Situation gerät? Man redet. Über allgemeine Dinge, aber auch über etwas persönlichere. Man wird die Person vielleicht niemals wieder sehen. Man hat sie nie gekannt. Man hat ihn nie gekannt.

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Und dennoch staute sich das Bedürfnis, sich auszureden in mir an.
Wir reden. Wir tauschen Erlebnisse aus, Erfahrungen, Ansichten, Ziele.
Und das Ergebnis?
Ich kenne ihn doch gar nicht. Wieso habe ich ihm das alles erzählt?
Und was denke ich?
Oh jah. Ich kenne ihn.

Vollkommene Leere

Heute, 8. Einheit.

Ein leeres Blatt Papier
Leere Worte
Leere Versprechungungen
Das einzige farbige ist der schwarze Kugelschreiber.
Schwarz auf weiß.
Lügen auf Tatsachen.

Leere Blicke
Die mich verfolgen
Wie die schwarze Nacht
Die mich umgibt
Mit jedem Schritt, den ich in die Ungewissheit mache.

Leere Bilder, die sich wiederspiegeln
In meinem Kopf.
Leere Tränen, die über meine Wangen laufen.
Sie sind Erinnerungen.
Erinnerungen, die die Leere ausfüllen.

Sehnsuchtswiese

Mein Wort zu Jörg Haiders Tod

Politik war noch nie meins.
Oh, ich will gar nicht daran denken, was mir passieren würde, wenn ich zugeben würde, was ich alles nicht weiß.
Doch was ich heute ansprechen will, ist der Tod des BZÖ Oberhaupts Jörg Haider.
Ich will ihn und seine Taten keinesweg kritisieren, auch nicht loben. Ich werde neutral bleiben.

Als ich heute morgen aufstand, war eine komische Stimmung. Meine Schwester kommt um die Ecke, und teilt mir die „traurigste Nachricht“ des Tages mit: Jörg Haider ist tot.
Meine Schwester und mein Vater sitzen vorm Fernseher.
Rund um die Uhr werden Interviews und Biografien im Rundfunk gesendet.
Alle denken nur an eines.
Doch an was ich in diesem Moment denke, scheint allen egal zu sein.
Ein Wort.
Wieso?
Ich verstehe ihre „Trauer“ nicht.
Noch weniger verstehe ich, wieso sie nun um ihn trauern, so tun als wäre es das schrecklichste der Welt, obwohl sie ihn nicht einmal gewählt haben. (Ich will hiermit auch auf keinen Fall die BZÖ kritisieren, noch loben!)
Jeden Tag sterben tausende von Menschen. Auf der ganzen Welt. Grausame Ermordungen in einer dunklen Ecke einer Großstadt, begangen, weil dem „Mörder“ der iPod gestohlen wurde. Qualvoller Hungetot, eines gerade erst mal 10 Jahre alten Mädchens in Afrika. Europa: ein 30 Jähriger Mann erfährt, dass er einen tennisballgroßen Tumor hat, und nicht überleben wird.
Nichts davon werden wir jemals erfahren, denn es ist zum Alltäglichen geworden.
Doch nun stirbt ein Mensch, genau wie alle anderen, im alter von 58 Jahren, an einem Autounfall. Sein Name war jahrelang in aller Munde. Sein Name ist berühmt.
Österreich trauert.

Ich will mit diesem Text ihn nicht schänden, oder schlecht machen. Ich betone bewusst, dass er ein ganz normaler Mensch war. Nicht besser, als ein Obdachloser, oder ein Abhängiger.
Nicht besser als wir.

Zum Schluss will ich noch eine Bemerkung machen:
ich weiß, dass sich nun eine Person sehr angesprochen fühlen wird. Wahrscheinlich wird sie wieder versuchen, mich von ihrer Meinung zu überzeugen, obwohl sie sagt, jeder hat seine eigene Meinung.
Doch dieses Mal ist es meine Meinung. Und sie wird meine bleiben.

Kannst du es fühlen?

Fühlst du es?
Den Mondschein auf deiner Haut.
Wie es prickelt.
Ich kann deinen Atem hören.
Hoch, tief.
Aus, ein.

Dein Blick ist dem Mond zugewandt.
Dein wunderschönes Gesicht
vom Mondlicht erleuchtet.

Dein Arm um mich.
Er ist kalt.
Als wäre jegliches Leben aus dir gewichen.

Ich bin glücklich.

Sehnsuchtswiese

Ich sehe dich immer noch

Ich sehe dich immer noch.
Jeden Tag.
Sehe in deine Augen.
Doch sie würdigen mich keines Blickes.
Versuche mir einzureden, dass es nichts zu bedeuten hatte.

Doch ein Gedanke wird immer stärker.
Sie beeinflussen dich.
Du gehörst dazu.
So, wie auch ich dazugehöre.
Vielleicht ist das typisch für dich.

Ich kenne dich nicht.
Aber irgenwann beginngt ein Punkt,
an dem ich glaube,
in deine Seele schauen zu können.


Ich möchte noch etwas sagen.
Ich weiß, dass nun ihr denkt, ich meine euch. Ihr 2. Ihr Zwei, die mir einst sehr wichtig wart.
Doch würdet ihr dahinter sehen, dann würdet ihr feststellen, dass ihr nicht (mehr) mein Leben seit.
Einer von euch hat mich verletzt. Doch es war eine schöne Zeit. Nun ist sie vorbei. Ich sage Danke.
Der andere … ihn habe ich verletzt. Aber diesmal bin ich meinem Herzen gefolgt. Es war nicht richtig, auch wenn es so perfekt erschien.
Öffnet die Augen. und ihr werdet sehen, dass ihr nicht alles seid.
Der, an den dieser Artikel nun gerichtet ist wird dies leider nicht lesen. Niemals.
Leider.

Sehnsuchtswiese

Sag nichts

» Sag nichts, denn es könnte falsch aufgenommen werden «

mehr habe ich nicht zu sagen.

Sehnsuchtswiese