Das Ende

Nun ist es endlich vorbei. Doch die Freude hält sich mehr in Grenzen, als ich erwartet hatte. Mehr, als ich mir jemals zu denken gewagt hätte. Zwar habe ich mehrmals in Erwägung gezogen, dass ich nicht aufhören will.
Dennoch war ich zu stur um es wirklich zu glauben. Heute habe ich mir ständig gesagt “Es ist das letzte Mal.”
Vielleicht das letzte Mal, dass ich die Küche sehe, dass ich sie sehe. Ich bin so froh, bestimmte Dinge nicht mehr tuen zu müssen. Aber doch geht es mir jetzt schon ab.
Alles war geregelt – um halb 6 aufstehen, ein bisschen Sport betreiben, mit dem Rad zur Arbeit fahren. Und nun? Da ist kein Ansporn mehr. Dem Tag wird es egal sein, wann ich aufstehe, wann ich ins Bett gehe, ob ich mich anstrenge, oder nicht.
Nun sind die Ferien der anderen schon fast um. Es kommt mir vor, wie Hibiskus schon vor mir geschrieben hat, als würde mir die Zeit aus den Fingern laufen, wie weicher Sand. Verführerisch und doch unfänglich. Die Zeit ist so an mir vorbeigeflossen, wie Sekunden, wie Minuten. Die Tage vergingen, und am nächsten Tag dachte ich nicht mehr an den vorigen zurück.
Jetzt ist kein Ansporn mehr da, etwas zu tun. Nun wird zu Hause wieder was von mir erwartet.
Aber eines bin ich mir sicher: nun fangen meine Ferien an. Meine heiß ersehnten Ferien. Jedoch habe ich nicht einen blassen Schimmer, was ich mit den kommenden Tagen anfangen soll.
Ja, wahrscheinlich werde ich mich langweilen.
Und werde die Arbeit vermissen. Das Geregelte. Die Erwartungen.

Sehnsuchtswiese

1 comment so far

  1. Hibiskus on

    Wenn mein Name so herraussticht bekomm ich immer Angst ,- ists was guts, ists was schlechts? ^^


Hinterlasse eine Antwort