Sternschnuppennacht.

Nie hätte ich gedacht, dass eine einzige Nacht so schön sein kann.
Der dunkle Himmel war voller Sterne.
Wenn ich den Himmel sehe, vergesse ich alles.
Plötzlich sind alle alltäglichen Sorgen unwichtig.
Es kann sein, dass der Himmel nie wieder so schön ist, wie heute.

Wir haben geredet, über vieles.
Und doch nur über eines.
Über etwas, das mich seit Tagen nicht mehr loslässt.
Die Sehnsucht.
Wie kann es mich nur so bedrücken?
Ich bin nicht eifersüchtig, nein.
Ich gönne ihr das, was sie nun bekommt.
Sie hat es verdient, nach all dem.

Doch ich, wo bleibe ich?
Wann kommt mein Traumprinz?
Ich weigere mich, zu denken, dass ich ihn schon kenne.
Dass er es war. Dass ich ihn verloren habe.
Aber es war nicht meine Schuld.
Liebe vergeht.
Aber wenn ich auf ihn warte, wird er nicht zurückkommen.
Und dennoch hoffe ich es.
Wirklich.
Hoffnung stirbt nie.

Ja, klar, morgen, wenn ich das hier lese,
werde ich mir das denken, was ich mir immer denken, nach so einem Abend. Idiotisch.
Aber wieso sonst kommen die Erinnerungen immer wieder hoch?
Ein herz aus Kerzen… es hat mich verzaubert. Niemals hätte ich mir das gedacht.
Und es war wunderschön…
Der Abend war so schön. Niemals wollte ich, dass er endete.
Doch das nächste Monat fing an … und alles wurde anders.
Ich sage es, und ich meine es so, wie es ist…

I want you back
My heart
My soul
My only one

Belive me
I’ll love you
Till the End
I’ll give you all
That I have

Without any thougths back
I’ll forgive you
And I hope, you will forgive me
You know it
You know, how it can be
Without any trust

by Sehnsuchtswiese

3 comments so far

  1. kiwikuenstler on

    “Liebe vergeht.” Ja. Und das, was du fühlst, wird auch irgendwann vergehen. Bestimmt. Die Erinnerungen werden dann immer noch schön sein, aber du wirst anders mit ihnen umgehen können.

    :)

  2. Hibiskus on

    okay, sprich mir nurnoch mehr aus der seele o.o

  3. schanzenbach on

    Eine Sternschnuppe taucht auf – und verschwindet wieder. Ohne dass Du sie aufhalten kannst.
    Und wenn Du jetzt traurig auf den Boden blickst und mit dem Schicksal haderst, dass diese
    schönste und tollste Sternschnuppe, die Du je gesehen hast, weg ist – erscheint am Himmel eine noch schönere. Die siehst Du aber nicht, weil Du traurig nach unten schaust.
    Es ist verdammt schwer, nach einem Verlust weiterhin hoffnungsvoll nach oben zu schauen. Denn manchmal dauert es verdammt lange bis wieder …
    Es ist verdammt schwer, das Hinzunehmen, was man nicht ändern oder beeinflussen kann.
    Loslassen können ist viel schwerer als zu lieben oder zu hassen. Denn man fühlt sich schrecklich hilflos, ausgeliefert, fremd bestimmt. Man fühlt sich klein und unbedeutend.


Hinterlasse eine Antwort