Archiv für Juli 2008|Monatliche Archivseite
Sternschnuppennacht.
Nie hätte ich gedacht, dass eine einzige Nacht so schön sein kann.
Der dunkle Himmel war voller Sterne.
Wenn ich den Himmel sehe, vergesse ich alles.
Plötzlich sind alle alltäglichen Sorgen unwichtig.
Es kann sein, dass der Himmel nie wieder so schön ist, wie heute.
Wir haben geredet, über vieles.
Und doch nur über eines.
Über etwas, das mich seit Tagen nicht mehr loslässt.
Die Sehnsucht.
Wie kann es mich nur so bedrücken?
Ich bin nicht eifersüchtig, nein.
Ich gönne ihr das, was sie nun bekommt.
Sie hat es verdient, nach all dem.
Doch ich, wo bleibe ich?
Wann kommt mein Traumprinz?
Ich weigere mich, zu denken, dass ich ihn schon kenne.
Dass er es war. Dass ich ihn verloren habe.
Aber es war nicht meine Schuld.
Liebe vergeht.
Aber wenn ich auf ihn warte, wird er nicht zurückkommen.
Und dennoch hoffe ich es.
Wirklich.
Hoffnung stirbt nie.
Ja, klar, morgen, wenn ich das hier lese,
werde ich mir das denken, was ich mir immer denken, nach so einem Abend. Idiotisch.
Aber wieso sonst kommen die Erinnerungen immer wieder hoch?
Ein herz aus Kerzen… es hat mich verzaubert. Niemals hätte ich mir das gedacht.
Und es war wunderschön…
Der Abend war so schön. Niemals wollte ich, dass er endete.
Doch das nächste Monat fing an … und alles wurde anders.
Ich sage es, und ich meine es so, wie es ist…
I want you back
My heart
My soul
My only one
Belive me
I’ll love you
Till the End
I’ll give you all
That I have
Without any thougths back
I’ll forgive you
And I hope, you will forgive me
You know it
You know, how it can be
Without any trust
by Sehnsuchtswiese
If I had 10 wishes…
Wenn ich zehn Wünsche frei hätte, wünschte ich …
| » jemanden zu haben, bei dem ich mich ausweinen kann
» flügel, um wegzufliegen, wenn mir wider mal alles zu viel wird » einmal zu sein wie alle andern – Spaß haben! » lachen zu können, wenn ich will » einen Apple Laptop ♥ & Sekundenschnelles Internet » dass wir glücklich wären, wie wir sind, ohne uns ständig zu fragen „was fehlt mir?“ » keine Abschiede. Keine Trauer. Alles für immer. » nicht mehr so tollpatschig zu sein… » dass mein Blog Menschen beeindruckt, ihnen hilft » endlich Heilung, für Liebeskummer |
Psychologie & Ähnlichkeiten
Ich lese Blogs, ich durchstöbere sie, lese und lese. Fast könnte ich darin versinken, den einige da draußen, habn solche kraft in ihren worten, die mich umhaut. Sie schreiben über ihr Leben, über ihre Sorgen – doch eins haben sie alle gemeinsam: sie fragen nach dem Sinn des Lebens. Und dennoch sind wir so unterschiedlich.
Wir alle haben verschieden Gründe, warum wir schreiben – doch warum tun wir es wirklich? Um zu leben? Oder um frei zu sein? Um sich besser zu fühlen, oder um den Mitmenschen unsere Sicht der Dinge mitzuteilen?
Wieso schreiben so viele, und doch haben so viele von uns nie das Bedürfnis, zu schreiben?
Wir verdauen unsere Probleme alle anders – viele fressen sie in sich hinein, und manchmal ist das auch gut so. Ich weiß, wass wir dies nur tun, weil wir denken, niemand versteht uns.
Niemand will uns verstehen.
Niemand kann uns verstehen.
Doch – wohlwahr – es stimmt. Nicht alle unserer Umgebenen verstehen uns wirklich. Besonders mich verstehen doch so wenige, wegen meinem äußerst ausgeprägtem Hobby des Internets und der Literatur. Aber auch weiß ich, dass man sich aussprechen muss. Den dies ist ein Bedürfnis, dem wir alle nachgehen. Aus reiner Gewohnheit oder aus dem Herzen heraus. Wir tuen es.
Denn wir sind alle gleich, aber doch so verschieden. Wie kann man Psychologe sein, wenn doch alle so verschieden denken? Doch wer sich mit dem Thema beschäftigt, bemerkt, dass dem nicht so ist. Gewisse denkweisen, verhaltensweisen haben wir gemeinsam. Das Zucken, wenn man Lügt.
Es heißt, man schaue in eine bestimmte Richtung, wenn man lügt.
Vielleicht.
Vielleicht werden wir weiterleben, ohne zu wissen, wie wir wirklich funktionieren. Denn, obwohl ich nicht direkt an Gott glaube, sage ich, dass man sein Werk nicht hinterfragen soll.
Wenn es nicht schon so spät wäre, würde ich einen Weiteren eintrag über Gott schreiben. Aber ich muss schlafen, obwohl ich das nach diesem Eintrag, nach diesen Gedanken, die Weitergehen werden, sicher nicht mehr kann.
Sehnsuchtswiese
Besondere Tage
Die letzten Tage waren sehr besonders für mich.
Mein Blog wird gelesen – mit Ehrfurcht. Die letzten Tage hatte ich so viele Besucher. Es freut mich so. Unbeschreiblich.
Heute wurde die 3000 Besucher-Marke überschritten.
Seit Dezember 07 existiert nun dieser Blog, aber ich will nicht daran denken, warum ich diesen Blog erstellt habe. Wer mir dazu mut gemacht hat. Denn dieser Blog ist zu volgeschrieben von Freude und Leid, welches ihn betrifft. Ich bin es Leid, an ihn zu denken.
Abschied
Und wieder ein Abschied.
Wenn ich es getan hätte, wenn ich geredet hätte, wenn ich eine Freundin wäre, würde ich nun niedergeschlagen sein. Deprimiert durch das „Nie wieder“ – denn das ist das Schrecklichste am Abschied. Das Schrecklichste auf dieser Welt. Vielleicht werde ich sie
nie wieder sehen – gestern habe ich das erste Mal daran gedacht.
Verena, Stefan, Sonja, Marie, Richie.
Ich will nicht daran denken. Sie sind Menschen, die mir irgendwie ans Herz gewachsen sind, auch, wenn sie nichts davon wissen. Dabei kenne ich sie doch kaum! Dennoch ist da eine Verbindung, eine innige Verbundenheit. Ich will ihnen sagen, wie sehr sie mir geholfen haben. Insbesondere Stefan – denn durch ihn bin ich irgendwie anders. Ich fühle mich anders. Du hast mich akzeptiert, so wie ich bin. Das ist und war toll.
Aber auch Verena, denn sie war mir auf eine eigenartige Weise verbunden – denn wir waren gleich, irgendwie. Und doch so unterschiedlich! Wir hatten andere Freunde, andere Einstellungen, einen anderen Style. Aber auch sie war mir eine große Hilfe, auch, wenn ich jetzt nicht mehr genau weiß, wie.
Doch nun will ich Richie nennen – zwar ist die Erinnerung nicht erfreulich, aber amüsant und lehrreich. Wer ihn nicht kenn, kann dies nicht verstehen. Er gibt sich so anders, als er wirklich ist … ich spüre es. Seine Anwesenheit hat etwas geborgenes, etwa skribbelndes – was nicht umbedingt mit Liebe zu tun hat.
Dieser ist der erste Eintrag, in dem ich Namen erwähnen will. Bisher fand ich es unnötig und ruferisch, die Namen zu nennen. Doch sie sind es Wert, genannt zu werden.
Ich danke euch für all das, was ihr mir gegeben habt, obwohl ihr es nicht bewusst getan habt.
Auch dannke ich allen, die mich sehen, wie ich bin. Ihr macht mir die größte Freude, die man mir bereiten kann.
Träumen.
Träumen beduetet frei sein. Aber wie kann man in einer Welt wie dieser, in der man ständig Gefangener seiner Pflichten ist, frei sein? Fesseln, die einen an das Leben binden, das man eigentlich nicht will? Umgeben von Menschen, die Erwartungen stellen, welche man nicht erfüllen kann.
Hass, der steigt. Ungerechtigkeit.
Der einzige Weg, sich zu verwirklichen, sind die Träume. Ohne Träume kann man nicht leben – denn ohne Ziel geht man unter. Ich lebe für das hier und jetzt. Der Vergangenheit nachlaufen hat keinen Sinn, auch, wenn sie das nicht sehen wollen. Ich weiß, dass viele denken, dass meine Lebensweise falsch ist – doch wa sist falsch daran, nicht auf Partys zu gehen, mich nicht vollaufen zu lassen, und einfach nicht auf den Rest der Welt zu scheißen?
Wenn ich den nackten Tatsachen der heutigen Jugend ins Auge sehe, wird mir kalt. Kein bisschen Respekt ist vorhanden, ihnen ist egal, was sie sagen. Es erschreckt mich immer wieder, wenn „Kinder“ von 8 Jahren mich anschimpfen. Aber ich muss grinsen – denn sie sind dumm.
Egal, wie aussichtslos ihre Situation auch ist – irgenwann werden sie auf ihren Weg kommen. Und ich wünsche ihnen viel Glück.
Sehnsuchtswiese
Das Glück liegt tief in deinem Inneren

Als is heute morgen aufgewacht bin, war da ein anderes Gefühl als sonst. Es ist mir fremd, genauso wie seine Herkunft. Ich kann es nicht mal benennen. Vielleicht war es Freude? Glück?
So einen Hormonsprung hatte ich schon lange nicht mehr. Momente, in denen ich einfach glücklich sein kann, ohne irgendwelchen Sorgen sind seltener geworden.
Ich muss sie einfach zulassen – daran glauben. Denn mir hat jemand gesagt „Pass auf, was du denkst, sagst und schreibst – es wird in Erfüllung gehen“. Und es ist wahr. Am meisten glaube ich nun an mich selber, denn bis auf mein winziges Talent hier bin ich wie ihr – ich will doch auch nur Spaß haben, nicht immer an all das schlechte denken. Aber warum? Warum der plötzliche wandel? Vielleicht weiß ich es schon … tief in mir, in meinem Herzen.
Ich glaube, ich werde wieder schreiben. Geschichten, diesmal Glückliche – denn auch Glück kann ausschlaggebend für meine Fantasie sein. Das schlechte an solchen Glücklichen Momenten ist, dass sie so shcnell vorbeigehen können. Mit einem Schlag ist all das Glück, das ich so schätze, aus mir gewichen. Doch nun weiß ich,d ass es wiederkehrt. Ich werde mein Leben genießen, so lange ich noch kann – so lange ich noch ein Kind bin. Ich hoffe, ich werde nie aufhören, ein Kind zu sein.
Sehnsuchtswiese
Recht – oder Unrecht?
Als ich morgen, wie viele von euch warscheinlich, aufstand, und den Radio aufdrehte, überkam mich ein Schauer, der mich den ganzen Tag nicht mehr los ließ. Vielleicht ist es kein Thema, über das ich so offen reden sollte, denn es kann als „pervers“ hingestellt werden – und dennoch will ich meine Meinung hier offen hinlegen.
Es geht um den, angeblich in Südamerika gesehenen, KZ-Arzt Aribert Heim.Er soll viele grausame Dinge durchgezogen haben. Er steht auf der ersten Stelle der gesuchten „KZ-Verbrechern“. Nun wird nach ihm gefahndet. Fast kann man es „Jagt“nennen. Doch ist es brechtigt? Ich glaube kaum, dass Heim nur geflüchtet ist, weil er nicht ins Gefängnis wollte. Nein. Viel eher ist er abgetaucht, weil er das alles vergessen wollte, was damals passiert ist. Er ist 94 – was für einen Sinn hätte es wohl, ihn jetzt hinter Gitter zu sperren? Er bereut, was er getan hat.
Im übrigen ist doch nicht klar, warum er es getan hat, all diese unschuldigen Menschen umgebracht… Er wurde bezahlt – und das sicherlich nicht schlecht.
Er wurde unter Druck gesetzt. Was für eine Wahl hätte man da? Jeder, aber auch wirklich jeder (und damit meine ich auch die, die ihn verurteilen wollen, ohne Ausnahme!!) sollte sich in seine Lage versetzen. Manche würden seinen Weg wählen, doch die anderen, die ihrer Meinung sicherlich nicht nachgeben werden, würden eher sterben, als das zu vollziehen. Doch ist er desshalb falsch? Heim hatte doch nur das Pech in einer Zeit wie dieser zu leben. Sicher – er hat grausame Dinge vollbracht. Aber die Reue ist sicherlich groß, und er wird damals nicht über seine „Arbeit“ gelacht haben.
Ich hab beobachtet, wie viele aus meiner Umgebung ihn verurteilen zu suchen „Der gehört doch auch sofort auf den Operationstisch!“ … und weitere dergleichen Kommentare wurden abgegeben – ohne darüber nachzudenken.
Sind wir nicht alle dafür, die damalige Zeit ruhen zu lassen? Seht ihr denn nicht, dass die Presse nur wieder versucht, uns gegen ein Opfer auszuhetzten? Wie so oft? Denkt doch nach bevor ihr urteilt!
Zuletzt will ich mich entschuldigen, wenn manche dies nun als „falsch“, oder „pervers“ sehen werden. Denn dem bin ich mir sicher. Ich will auch noch bemerken, dass ich mit keinem einzigen Wort erwähnt habe, dass ich für seine Taten oder die anderer damals bin. Ich finde es nur falsch, das alles in ihm wieder heraufzuholen. Gewiss – geehrt werden sollte er nicht, doch wer von uns Menschn wird scon „geehrt“? Wir leben untereinander, Mensch neben Mensch.
Sehnsuchtswiese
Wie im Film
Wenn ich arbeite denke ich über so viel nach. Viel zu viel. Es kommen Dinge in meine Gedächtnis hervor. Dinge, an die ich nie wieder denken wollte. Träume, die ich vor ewiger Zeit geträumt hatte – und die ausgeträumt waren. Jedenfalls dachte ich das.
All dies hindert mich daran, korrekt zu arbeiten. Die anderen bilden Vorurteile, die nicht stimmen. Ich kann es sehen, wenn er mich ansieht. Dieser genervte Blick, als würde er mich hassen. Aber Recht hat er, denn alles, was ich mache, geht schief. Es ist wie in einem schlechten Amerikanischen High School Film – ein Mädchen, dass ständig alles fasch macht, der etwas Peinliches nach dem anderen passiert, aber schlussendlich die perfekt Lady ist, und einen süßen Jungen findet.
Nur dass letzteres bei mir ausfällt. ich bin nie die „perfekt Lady“ und ich finde auch keinen „süßen Jungen“.
Zum ersten mal wir dmir so richtig klar, was diese Filme alles ausmachen. Wir denken zu viel, was dort passiert, könnte auch wirklichkeit werden. Aber es kann alles passieren. Wirklich alles. Aber hier, in unserer Welt ist „alles“ nicht möglich.
Ich will weg aus dieser welt. ich will jemand anderer sein, jemand interessanterer, jemand angepasster! ich weiß nciht mehr, wer ich bin – das „weise“ Mädchen, dass hier Blog Einträge eingibt, die poetisch und ironisch zugleich sind, oder das schüchterne, umw orte verlegenes, unbeliebtes Mädchen, das ständig Unsinn baut?
Sehnsuchtswiese
Nur Typisch Frau? Oder Typisch ich?
So zu leben wie ich ist nicht immer einfach. Denn wenn man aus der Rolle fällt, wird man von allen Seiten misstrauisch beäugt. Ich falle nicht oft aus meiner Rolle, doch wenn ich es tue, dann nur, wenn ich mich geborgen fühle. Ich gehöre wohl zu den wenigen, aber dennoch nicht seltenen, „Sorte von Mensch“, die ständig nur belächelt werden. Machmal bin ich mir nicht sicher, ob aus Mitleid oder bloßer Selbstverständlichkeit.

Es kommt mir vor, als wäre alles, was ich sage, nur hohle Worte – dahinter steckt ein langweiliger Mensch. Ich kann das Gegenteil jedoch nach außen nicht zeigen. Ich habe darüber nachgedacht, was mich ausmacht – aber dabei bin ich nur auf weitere Fragen gestoßen. ich weiß nicht, wie ich es immer wieder schaffe, Freunde zu finden. Es sind nur wenige, ja, aber dafür welche, die mich wirklich kennen. Und nicht nur so pberflächlich betrachten, wie so manch andere. Die nicht auf meine Worte, oder den Sinn meiner Worte achten, wenn sie mich ansprechen, und ich nur in Gedanken flüchtig antworte.
Ich kann auch nicht behaupten, dass mich jemals ein Junge verstanden hat – vielleicht haben sie es auch nicht probiert und meine Eigenheiten als typisch Frau abgestempelt. Dass ich nicht wusste, was ich will, jedoch nicht. Das, was eigentlich wirklich typisch Frau war, waren nur meine blöden Eigenarten. Sie sehen nicht genau hin. Aber damit muss ich mich abfinden. Dennoch frage ich mich, wie es nun weitergehen soll. Ich vermisse es, geliebt zu werden. Arme, die mich trösten, süße Stunden alleine. Das alles sind nur Träumereien, denn es wird nei mehr so weit kommen. Wenn ich mir erlauben darf, so ein ungewähltes Wort zu benutzen, dann bin ich einfach „zu blöd“ dafür. Ich habe nie die Möglichkeit, jemandem zu zeigen, wie ich wirklich bin. Was ich mache, und warum. Wenn ich sage „Ich schreibe einen Blog über mich selber“ ist es Egoistisch, oder hört sich einfach komisch an, weil es ein Ding ist, dass man schreibt und gewöhnlich nicht ausspricht.
Und am Ende verbleibe wieder nur ich, verwirrt, und komisch wie immer …
Sehnsuchtswiese
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Wenn ich arbeite denke ich über so viel nach. Viel zu viel. Es kommen Dinge in meine Gedächtnis hervor. Dinge, an die ich nie wieder denken wollte. Träume, die ich vor ewiger Zeit geträumt hatte – und die ausgeträumt waren. Jedenfalls dachte ich das.