Archiv für März 2008|Monatliche Archivseite

Die Welle

Ich habe mir heute den Film „Die Welle“ angesehen. Bemerkenswert. Ich bin immer noch im Rausch von Morthon Rhue. Er kann einfach verdammt toll schreiben. Seine Bücher sind so real, so Schicksalsergreifend. Ich knall euch ab und Boot Camp sind beide so ergreifend wie Die Welle. Aber ich will etwas über „Die Welle“ schreiben, denn es ist ein sehr, sehr reales Thema, wir sollten uns  damit befassen. Ich will hier nicht das Ende des Films verraten, aber dennoch muss ich sagen, dass ich etwas geschockt war. Etwas ist untertrieben. Doch eigentlich darf man darf man davon nicht geschockt sein, denn es könnte Wirklichkeit werden.
Es ist sehr schwer, alles, was ich sagen will, in Worte auszudrücken, doch ich werde es versuchen.
Es ging um Autokratie und darunter Demokratie. Gemeinschaft und Gleichheit. Eigentlich sehr vorbildlich. Und auf dem ersten Blick nur Positiv. Doch wie immer sind da negative Seiten. Man kann die, die dagegen sind, nicht davon überzeugen, sich anzuschließen. Nicht ohne Gewalt, nicht ohne Druck und Zwang. Es ist ein Teufelskreis, der sich immer enger zieht. Wir vernichten uns selber, ohne dass wir es bemerken. Menschen, die meinen, sie würden sich selber nicht höher stellen als andere, belügen sich selber. Genauso wie die, die von sich selber sagen, sie würden nicht beeinflussbar sein. Sie alle sind egoistisch und kennen sich genauso wenig, wie alle anderen. Jeder hat seine Eitelkeiten und Fehler, auch wenn man es nicht zugeben will.
Nicht zuletzt will ich erwähnen, dass ich das alles aus eigener Erfahrung und etwas Selbstforschung weiß. Manch einer denkt sich nun vielleicht „Mann, was hatt’n die für’n rad ab?!“. Denk das ruhig. Denk was du willst, niemand zwingt dich zur Wahrheit.
Ich habe eine Biografie zu Sigmund Freud gelesen. Auch er hat viele Theorien aus sich selber gefunden und erforscht.
Er ist wohl ein großes Vorbild, Mysterium und Wissenschaftler. Natürlich nich viel mehr, das sich nicht in Worte fassen lässt.

Denkt nach, und erkennt. Schreibt ruhig mal ein Kommentar, ich werde euch nicht fressen oder für blöd halten *zwinker*.
Ich freue mich immer über Diskusionen .

Sehnsuchtswiese

Schreiben ohne Worte

Ich muss schreiben, denn ich habe es vernachlässigt. Immer mehr fresse ich all den Schmerz in mich hinein, obwohl ich weiß, dass ich reden muss. Doch meine Kehle ist zugeschnürt, wie immer. ich weiß, dass ich schreiben muss, um den Schmerz zu verdauen. Aber immer noch nicht habe ich es realisiert. ich habe es nicht wahrgenommen und verdrängt.

Ich war froh, dass es dunkel war. Alleine in der Dunkelheit. ich hatte keine Angst, ich habe nie Angst. Vielleicht verdränge ich sie nur… Aber:

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,
sondern viel eher die Gewissheit, dass es etwas
Wichtigeres gibt als Angst.

Ein bemerkenswerter Satz, ich spiele ihn immer und immer wieder in meinem Kopf ab.
Vor was habe ich Angst? Vor der Ekenntnis, dass es aus ist? Für immer? Ich weiß, dass es kein Zurück gibt. Ich muss aus meinen Fehlern lernen, und davon habe ich zu viele gemacht. Es ist nicht leicht…

Sehnsuchtswiese

Von Narben und unheilbarem Schmerz

Ich dachte, ich hätte es verdrängt. Ich dachte, cih wäre darüber hinweg, über DICH!
Doch je mehr ich versuche, nicht an dich zu denken, desto mehr vermisse ich dich.
Heute war ein tag wie jeder anderer. Computer, Stifte, lernen und abends mit Freunden. Doch dieses Mal war es anders. Dieses Mal fehlte etwas.
Die Zwei hatten sich lieb, und ich habe an dich gedacht, an uns. Und mir wurde wiederum klar, dass ich dich brauche, dass ich nicht ohne dich sein kann.
Ich habe mich daran erinnert, wie ich daran gedacht habe, an das Ende, an jenem Dezemberabend – Als hätte ich es gewusst. Die Tränen kamen, und sie kommen auch nun wieder. Immer wieder. und es wird noch lange dauern, bis sie getrocknet sind. Damals habe ich mir gedacht, wenn das Ende wirklich kommen sollte, dann würde ich nicht mehr leben wollen…

Wenn ich doch nur eine chance hätte, eine einzige. Ich würde mich ändern… ich würde so vieles ändern. Doch ich weiß, dass es keine geben wird, denn dein Feuer ist erloschen. In mir brennt es jedoch weiter, und wenn ich könnte, würde ich auch deines wieder erzünden.
Aber das Leben geht weiter. Doch eines weiß ich: ich habe dich geliebt, und ich tue es immer noch. Viele Tränen werden fließen, immer und immer wieder…

Man sagt, Zeit heile Wunden

Es ist schwer, einzusehen, dass es vorbei ist. Doch es ist gut, zu wissen, dass es eine schöne Zeit war.

Jetzt sitze ich da, und starre Löcher in die Luft. Ohne Sinn und ohne Absicht denke ich. Am liebsten würde ich sie abschalten, diese verdammten Gedanken, alles vergessen. Doch ich kann nicht. Ich kann es nicht vergessen. Zu sehr vermisse ich dich. Zu stark haben sich alle Erinnerungen an dich in mich eingebrannt.

Nun weiß ich nicht, was schlimmer ist. Einen geliebten Menschen verloren zu haben, oder dieses „Nie wieder…

… nie wieder umarmen …
… nie wieder küssen …
… nie wieder lieben …

Es ist, als wäre ein Teil aus meinem Herzen entrissen. Nun ist es dort leer, und kalte Luft zieht hinein und lässt mich erfrieren.
Ich habe mich verändert, und tue nun dass, was ich an anderen gehasst habe. Ich versuche, meine Traurigkeit mit Fröhlichkeit nach außen zu verspiegeln. Ich lache, obwohl ich weine. Ich spreche, obwohl ich vor Schmerz schreie.

Wie viel Zeit muss noch vergehen, bis alle Wunden geheilt werden?
Diese Tage kommen mir vor wie eine Ewigkeit…

Ist es denn so schwer, zu begreifen?

Sehnsuchtswiese