Ohne Dich

.. ohne dich kommt mir der Regen noch hässlicher vor.

… die Tage vergehen, ohne etwas, auf das ich mich nach einem anstrengenden Arbeitstag ohne Mittagspause freuen kann.

… ich hab keine Ahnung mehr, für was ich existire, denn der Alltag ist so mühsam, so langweilig. So hässlich.

… ich brauche dich, wie Luft zum Atmen.
… deine Worte,
… deine Augen
… deine Umarmungen
… deine Küsse

all das fehlt mir irgendwie so sehr ):

Sehnsuchtswiese

Jane Austen & an Kiko – DANKE

Es tut mir im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie selten ich in letzter Zeit schreibe.
Es ist schrecklich, dass ich nun meine Gedanken kaum mehr zu Papier bringe.
So, als wäre eine Gabe verloren gegangen, ein Stück von mir, als hätte ich mich selber verloren.
Ich bin glücklich, und das ist es, was mich abhält, zu schreiben.
Doch Menschen wie Jane Austen geben mir wieder Mut zu schreiben.
Sie ist ein Idol, ein Vorbild, eine Persönlichkeit, auf die man hinaufsehen muss.

Zitate von ihr, wie:

„Im Traum und in der Liebe gibt’s keine Unmöglichkeiten.“

Daß uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht
davon abhalten, alles andere zu genießen.“

Unsere Phantasie neigt recht gern zur Übertreibung, und dann sind wir durch die Wirklichkeit zu enttäuschen und lasten es anderen an, uns um unsere Erwartungen betrogen zu haben.“

Ich muss zugeben, ihre Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Es gebraucht scharfen Verstand, um den Kern ihrer Aussagen zu verstehen.
Ich habe mir vorgenommen, eines ihrer Werke zu lesen. Nachdem ich heute ein weiteres Mal sehr auf sie Aufmerksam wurde, indem ich den Film „Geliebte Jane“ sah, kann ich an kaum etwas andere denken als an sie.
Sprüche wie: „Gebunden an die Ketten des Schicksals“ gehen mir durch den Kopf.
Jane Austen blieb ihr Leben lang unverheiratet, löste ihre Verlobung mit Harris auf, und schrieb aus solch einer Leidenschaft wie niemand anderer – und das als Frau.
Auch, wenn sie vorerst unter einem Pseudonym schrieb, auch unter „by a Lady“, hatte sie Erfolg. Dass damals eine Frau mit Verstand als Ehefrau als skandalös galt, war zwar nichts Neues für mich, trotzdem war es abermals schockierend. Die Frau galt vom 15. – 18. Jahrhundert, in der Zeitspanne der Hexenverbrennungen als der Teufel wahrhaftig.
Dass vielen nicht klar ist, warum das damals passiert ist, finde ich schade.
Abergläubisch war man damals, aber es steckte viel mehr dahinter: die Frau verkörperte Verführung, und die Verführung wiederum war Werk des Teufels. Der Teufel erschien lediglich in Gestalt einer Frau, um schwach zu wirken, und dennoch hat der Teufel bzw. die Frau Macht über die Potenz des Mannes – ihr wichtigstes Gut.
Es war das einzige, vor dessen Verlust sie Angst hatten.
Ihre Potenz war alles, was sie hatten, das, was sie zum Mann machte. Eine Reihe von Grimoires hält das Fest – sie wurden als Mittel benützt, um diesen Glauben des Teufels in Frauengestalt zu verbreiten.

Ich will diese Tatsachen nun einfach hingestellt lassen, etwas zum denken gegeben.

Danke dass ihr meine Texte lest – und danke für jeden Klick, jeden Besucher pro Tag.

Danke vor allem an Kiko – ich weiß nicht wer oder was du bist, aber ich fühle mich so sehr geehrt, wenn ich Kommentare wie deine Lese, sodass schon fast eine Träne über meine Wange läuft…

http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/06/03/ich-habs-satt/#comment-226

http://sehnsuchtswiese.wordpress.com/2009/05/30/vorspielen/#comment-227

Sehnsuchtswiese

Beste Freunde – Teil 2

Wir versuchen es beide – bzw wir haben es versucht, so stark, dasss wir daran zerbrachen.
Nun leben wir nebeneinander her mit der Illusion alles wäre okay, die Illusion es wäre wie früher.
Doch wenn ich in ihre Augen sehe, ihre Worte höre, wird mir klar, dass es aus ist.
Der Abstand tut uns vielleicht gut, doch wenn ich ehrlich bin, glaube ich es nicht.
Und selbst wenn, gibt es keine Garantie, dass es wieder passiert.
Auch, wenn alles anders läuft, wir erwachsener sein werden.
Ich komm mir vor wie das 3. Rad am Wagen – da ist sie, und sie versteht sie.
Ich akzeptiere sie nur, aber sie versteht sie.
Doch ihre Worte bleiben in meiner Erinnerung.
Und ich werde sie nie vergessen.

Sehnsuchtswiese

Beste Freunde…

… ja.
Wir waren beste Freunde,
Wir waren eins, unzertrennlich, verstanden uns ohne Worte.
Ich wusste, was du denkst, und du wusstest was ich denke.
Doch all das hindert nicht daran, dass so etwas wertvolles endet.
Es scheint, dass alles anders wird, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Und immer mehr muss ich feststellen, dass alles zerbricht.
All das, was uns so lange verbunden hat löst sich in Luft auf.
Ich frage mich, ob du das siehst.
Ob du weißt, warum es so ist.
Vielleicht bringt uns ein neues Jahr wieder neues Glück.

Verdammt, ich vermisse dich!!!

Sehnsuchtswiese

Ich will es aussprechen,
Es laut schreien.
Mein Herz verlangt so stark danach, mein Glück auszusprechen.
Ich kann es kaum fassen, und immer noch scheint es unreal.
So wundervoll, so unwirklich.
So wertvoll und unbezahlbar.
Mehr als ich mir jemals erträumt habe.

Sehnsuchtswiese

Für dich… Für unsere Lieder und unsere Liebe

Es waren unsere Lieder, die uns den Weg zeigten, in eine andere Welt. Wir haben sie gehört, immer und immer wieder als wären sie unser Lebenselixier. Ihre Melodien flossen durch unsere Adern wie Blut. Dunkelrot wie die Rosen im Garten.

Doch irgendwann verwelken die Rosen, und was über blieb waren ihre dunklen Blätter. Sie fielen auf den Boden, und als der Wind kam, trug er sie davon, weit weg, genau wie unsere Liebe.

Die Lieder verschwanden nach und nach aus unserem Bewusstsein.

Irgendwann hatten wir sie ganz vergessen.
Unsere Blicke wurden Eis, als der Winter kam.

Just ’bout to cry

…Just ’bout to cry..
I haven’t ever felt like this before.
That’s why I’m afraid.
It’s luck to have u.
It’s luck to know you.
Thank u for all u ve done, althoug u don’t know.
Can’t even wait and
count the Days,
the hours,
the minutes,
the seconds.
And the thoughts ’bout you.

Sehnsuchtswiese

Wie kaltes Wasser

Die Kindheit ist vorüber, und die Erkenntnis trifft mich wie kaltes Wasser.
Ja, vieles war früher besser – zum einen die Kompromisslose Freundschaft.
Doch wir wurden älter, und nun existieren nur mehr Lästereien, Gerüchte und Verstoßungen.
Man erfüllt die Erwartungen nicht oder macht einen Fehler? Dann hat man keine zweite Chance mehr.
Doch am meisten erschreckt mich gerade das erwachsen werden im Sinne der Veränderungen.
Dass nichts mehr ist, wie früher, ist ein Gedanke, an den ich mich schon gewöhnt habe.
Doch der Gedanke an das, was noch kommen wird, jagt mir Angst ein.
Besonders das Aufgeben von Freundschaften.
Man wird erwachsen, muss raus, muss weg, um den Anforderungen der Welt gerecht zu werden.
Man gibt Dinge auf, die einem so sehr wichtig sind.
Und das Schlimmste: es gibt keine andere Möglichkeit.
Wie sehr weint nun schon mein Herz, wo ich von der einen Freundschaft,
die mir mehr bedeutet als mein eigenes Leben.
Wie wird das nun in 5 Jahren werden?
In 10?
Ich werde diese Freundschaft vermissen.
Doch ich werde mein Bestes geben, um sie nicht noch mehr zu verlieren, als ich sie schon verloren habe.

Sehnsuchtswiese

Leidenschaft

» Die Leidenschaft in mir brennt wie loderndes Feuer – unaufhaltbar und nicht zu bändigen «

Ich hab’s satt.

Ich hab’s satt.
Satt, mich beeinflussen zu lassen, von anderen eingeredet zu bekommen, was ich zu tun und zu fühlen habe.
Muss man sich denn wirklich, für seine Gefühle rechtfertigen?
Es sind meine Gefühle, es ist mein Herz, meine Entscheidungen.
Die Wahrheit über meine Gefühle liegt tief verborgen, niemand kennt sie.
Ich fühle mich beeinflusst, beherrscht.
Vor allem erschreckt es mich, wie leicht beeinflussbar ich bin.
Und dass es möglich ist, sich selber etwas einzureden, oder von anderen einreden zu lassen.
Dass das keiner versteht, ist klar.
Ich erwarte es nicht.
Von niemandem.
Aber glaubt mir, wer versteht jemand anderen schon?
Ich könnte schreien vor Empörung, doch in dieser Welt ist das sinnlos.
Meine Stimme ist zu leise, niemand würde sie beachten.

Doch wenn ich eines daraus gelernt habe: niemals auf die anderen so stark hören.
Wie oft habe ich es selber gemacht?
Versucht, jemand anderen einzureden, er sei verliebt?
Unzählige Male.
Und es tut mir so Leid.
Denn nun habe ich gesehen, dass es so nicht geht.
Dass so nur alles gezwungen ist, und die Sache seinen Reiz verliert.

Sehnsuchtswiese

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