!
Wut.
Verzweiflung.
Hass.
Enttäuschung.
Sind sie denn besser?
Nein – sie sind genauso schlecht, genau deswegen.
Weil wir doch alle gleich sind…
Was gibt euch das Recht so über ihn zu denken?
Natürlich – Gedanken sind frei. Doch ohne jemanden zu kennen darf man nicht urteilen.
Ist er nicht ein Mensch? Wie wir alle?
„Aber er ist anders“ – Anders was heißt schon anders? Sind wir nicht alle anders?
Wenn nun alle anderen genau DICH anders finden würden und es für dich einfach unergründlich scheint und mit
dir umgehen würden wie du mit ihm – wäre es dann gerecht ?
IST es gerecht , jemanden der gleich aufgewachsen ist wie wir alle , die selbe Sprache spricht und die selbe luft atmet,
so zu behandeln wie ihr ihn?
Denkt doch nach , ein einziges Mal!
Jeder Mensch hat die selben Rechte – und jeder Mensch das Recht, akzeptiert zu werden…
Vergangenheit
Es kann auch ein schönes Gefühl sein, wenn einen die Vergangenheit einholt.
Unerwartet und völlig überraschend – da, wo man es am wenigsten erwartet.
Oft ist die Vergangenheit schrecklich: Erinnerungen, die man am Liebsten vergessen würde, so, als wären sie niemals passiert.
Doch diesmal ist es anders, und ich muss zugeben, es gefällt mir.
Ich hab noch nie zuvor mit jemanden geredet, der die selben Jahre die selbe „Position“ wie ich hatte – den selben Blickwinkel.
Jahrelang im selben Raum und docht wusste ich nichts über ihn als seinen Namen.
Aber durch diese Gespräche scheint das, was passiert ist zwar schrecklich – aber nun gleichgültig.
Schließlich waren wir jung, waren Kinder.
Und es wird Zeit, das endlich einzusehen.
Vielleicht macht mir das Mut, endlich darüber zu lachen?
Sehnsuchtswiese
Für dich
Freundschaft.
Wie oft habe ich mir nun schon darüber Gedanken gemacht?
Und immer noch frage ich mich, was Freundschaft ausmacht.
Geben, ohne zu nehmen?
Gleicht das denn nicht Ausgenutzt werden?
Doch darf man denn auch erwarten?
Ich will erwarten.
Atmen, ohne erstickt zu werden.
Leben können, ohne immer die letzte zu sein.
Jah, es gab schöne Zeiten, doch nun fühle ich mich wiederum um Jahre zurückversetzt.
Als alles, was mich so glücklich machte, wieder zerbrach.
Ich will mit ihm reden, es ihm sagen.
Doch immer wieder verpasse ich die Möglichkeit.
Ich stehe vor ihm, und vergesse plötzlich das, was mir so sehr am Herzen liegt.
In der Angst, er würde es nicht verstehen,
Er würde mir nicht zuhören.
Es abstreiten.
Mich beschuldigen.
Denn die Schuld bei sich selber suchen, würde er niemals.
Vielleicht heilt die Zeit.
Vielleicht verändert sie.
Aber vielleicht ist keine Lösung.
Was soll das?
Wieso bist du so zu mir?
Was habe ich dir getan?
Ich bin ein Mädchen, genau wie deine anderen.
Hast du mir nicht einmal gesagt, wie viel ich dir bedeute?
Was für eine gute Freundin ich nicht sei?
Jah, es gab Zeiten, da hast du mich glücklich gemacht.
Wir waren zusammen, jeden Tag.
Mit dir verbrachte ich so viel Zeit wie mit niemand anderem in dieser Zeit.
Da warst du noch anders zu mir.
Es war davor.
Doch ich habe mich nicht geändert,
Ich bin immer noch die gleiche wie zuvor.
Und wer weiß das besser als du?
Ist es die Zeit, die uns trennt?
Dass wir uns früher jeden Tag sahen, und nun viel weniger?
Macht es denn wirklich so viel aus?
Ich bin glücklich.
Fröhlich.
Doch dann treffe ich euch.
Und ich verfalle in eine Stimmung, die ich mir nicht erklären kann.
Meine Kehle scheint wie zugeschnürt,
Kein Wort, das ich sagen kann.
Kein Wort, das mir einfällt.
Ich bin ratlos.
Ich stehe da.
Mitten unter euch.
Warum siehst du nur meine Fehler, die doch deine sind?
Und wieso sind nur meine schlecht und deine gut?
…
What’s worth this endless pain?
Egal
Egal was du tust.
Egal, wie wenig du mir auch antwortest.
Egal, wie abwehrend das für mich auch klingen mag.
Unter besten Freunden versteh’ ich was anderes, und du sagst es mir doch immerzu,
Zuletzt am Sonntag.
Ja, da fühlte ich mich gut, ich war stolz auf mich, eine solche „Position“ erreicht zu haben.
Doch dann stößt du mich zurück.
Und ich frage mich ein weiteres Mal:
Bin ich dir wirklich wichtig?
Lohnt es sich eigentlich noch, mit dir befreundet zu sein, oder zieht es mich doch nur hinunter?
Doch da ist kein anderer Weg – da bist nur du.
Bist du denn zu allen deinen Freundinnen so?
Ich könnte dir zeigen, das du so nicht mit mir zum umgehen hast.
Denn ich bin ein Mensch wie du, und wie deine Freunde,
Und erwarte, auch so behandelt zu werden.
Doch ich weiß, wenn ich das täte, würdest du mich hassen,
Dass ich mich über dich gestellt habe.
Denn niemals darf eine Frau mehr Macht haben als ein Mann.
Ach, wenn du nur reden könntest…
Wie sehr wünsche ich es mir!
Doch ich weiß, leider, es ist unmöglich.
Es wird immer so weitergehen, denn ich will dich nicht verlieren.
Stattdessen lasse ich mich ausnutzen, niedermachen und ausstoßen.
Denn du bist wie ein kleines Kind, das ein Spielzeug nicht mehr gefällt, und es wegwirft,
Wenn es nicht mehr gefällt.
Vielleicht bleib ich für immer in dieser Ecke liegen, bis du zu alt wirst, mit mir zu spielen.
Und das wird bald so weit sein, ich weiß es.
Doch statt liegen zu bleiben, werde ich aufstehen.
Und anstatt wegzulaufen, mir andere Kinder zu suchen,
Versuche ich, wie ich es doch immerzu tue, dich zu ändern.
Obwohl ich weiß, wie sinnlos es ist, dir die Wahrheit über uns Menschen zu zeigen,
Denn du siehst sie nicht.
Denn du siehst mich nicht.
Du siehst niemanden.
Liebe, die nie vergeht
Manchmal gibt es Momente, in denen man meint, alles zu verstehen.
Dass Liebe oft so groß erscheinen mag,
denn warum sollte die Liebe enden, auch, wenn der andere sich blöd verhält?
Liebe besteht aus Vertrauen, enttäuschen, und verzeihen.
Beiderseits.
Doch oft ist dies nicht der Fall, auch, wenn die Liebe so groß sein mag.
Enttäuschungen sind so überwältigend, so zerschmetternd, doch die Flamme der Liebe erlischt so nicht.
Manchmal erlischt sie niemals.
Denn ich weiß, wovon ich rede.
Leider.
Aber sieh doch: es zerfrisst dich bloß, weiter zu lieben.
Denn du musst dir selber etwas wert sein:
Du musst dich fragen: ist die Liebe denn noch auf beiden Seiten so stark wie sie einmal war?
Erst, wenn du eine ehrliche Antwort bekommen hast, solltest du eine Entscheidung treffen.
Doch lass dir eins gesagt sein: die Liebe bleibt.
Doch es wäre besser, wenn sie verschwinden würde.
Doch sie tut es nicht.
Niemals.
Vor lauter Sterne den Himmel nicht sehen
Die Worte, die aus meinem Mund kommen sind gefühlslos und leer.
Sie sind so leise, dass sie niemand zu hören vermag.
Sie sind wie vom Winde verweht.
Sie verschwinden, sobald ich sie ausgesprochen habe.
Ihr Wert ist geschwunden,
Denn alles, was ich sage, hört man doch überall.
Genau so fühle ich mich gerade.
Ich schreibe, weil ich so meine Gefühle ausdrücken kann.
Ich so meine Gefühle und Erlebnisse besser verarbeiten kann.
Mein Wunsch, mit meinen Texten und Worten etwas zu erreichen, ist eher eine Hoffnung.
Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.
Doch im Moment habe ich das Gefühl, in einer Masse zu stehen, in der jeder denkt,
etwas Besonderes zu sein – oder es ist.
Menschen, mit mehr Durchsetzungskraft, als ich.
Menschen, hinter denen ich, und meine Texte und Worte vollkommen verschwinden.
Es erscheint mir sinnlos, noch zu Schreiben – denn da ist immer jemand, der besser ist.
Sieh doch in die Welt hinaus!
Sieh dir die Musikwelt an: David Bowie – ein einziger Star seiner Epoche.
Er war einfach wow, jeder hörte seine atemberaubende Musik.
Er war außergewöhnlich, einzigartig.
Nun sieh dir die Musikwelt von heute an: tausende Bands, sie reichen von den Backstreet Boys über
U2, Us5, Tokio Hotel, die Toten Hosen, All-American Rejects, Mando Diao, Sportfreunde Stiller und viel mehr.
So viele Bands, so viele Songs, so viele Ideen – etwas Neues zu erfinden, ist schwer.
Es ist so, als würde man vor lauter Licht und Sterne den Himmel nicht mehr sehen.
Es ist schrecklich, in so einer Welt zu leben.
Außergewöhnlich ist schon fast jeder – es ist schon fast normal, außergewöhnlich zu sein.
Und doch sind alle verschieden.
Auf ihre eigene Art normal außergewöhnlich.
Doch wo bleibt der reiz?
Müssen wir erst normal werden, oder erst große Taten begehen, um aufzufallen?
Oder wäre es besser, in der Menge zu verschwinden, mitzulaufen, sich die Meinungen der anderen aufzudrücken und sich vorzumachen, es wären die eigenen?
Ich habe keine Ahnung.
Doch wer hat schon wirklich eine Ahnung vom Leben, und wie man sich am Besten behauptet?
Nein.
Nein.
Nichts hat sich geändert, auch wenn sie’s versprochen hat.
Es geht bergab.
Und es war zu erwarten.
Ich frage mich, woran es liegt.
Doch ich kann’s nicht aufhalten.
Nein.
Song, der mir irgendwie total gefällt. <3
Wie Sand am Meer
Enttäuschungen gibt es auf dieser Welt leider wie Sand am Meer.
Und wenn sie treffen, hat man das Gefühl zu ersticken und von der ganzen Welt
im Stich gelassen zu werden.
Da ist nichts, was einen aufheitern kann.
Das Glücklich-Sein scheint wie vom Erdboden verschluckt.
Den Tränen nahe versucht man, nicht an diese Enttäuschung zu denken.
Misserfolg.
Die Erinnerungen geistern in meinem Kopf – schöne, glückliche.
Doch nie wieder werde ich sie erleben.
Nie wieder so ungezwungen sein wie in dieser Zeit.
Diese Stimme, diese Augen, alles.
Leere.
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben